Automatenbüfett
Personen
Adam, ein etwas eigenbrötlerischer Provinzbürger, Anfang der 40
Frau Adam, seine Gattin, Inhaberin eines Automatenbuffets, gegen 50
Pankraz, Zimmerherr bei Adam
Puttgam, ein Straßenhändler, abgebauter Lehrer, undefinierbaren Alters
Schulrat Wittibtöter, Stadtrat Erhardt, Apotheker Hüslein, Redakteur Arendt, Oberförster Wutlitz, Kaufmann Plötzow: Mitglieder des DAFV
(Der junge Selcher)
(Thomas)
Frau Apotheker Hüslein
Frau Stadtrat Erhardt
Fräulein Agnes
Cäcilie
Willibald Boxer
Eva
Frauen, Männer, Besucher des AutomatenbüfettsVorspiel
Vorspiel
Eine stille Landschaft, ganz in helles Nachmittagslicht getaucht, im Blauen verlaufend eine sanfte Hügelkette. Eine Böschung, auf deren Grund, von Gebüsch umschlossen, ein Teich liegt. Im Hintergrund ein Stück des gelben Himmels. Auf einer Tafel steht zu lesen «Baden verboten». Mit dem Rücken zum Publikum, eine Angel in der einen, ein Papier in der anderen Hand, sitzt Adam, ein Herr von etwa 40 Jahren, sehr korrekt und ordentlich gekleidet. Er hebt die Angel aus dem Wasser, überzeugt sich davon, dass kein Fisch daran ist, und wirft die Angel von neuem aus. In diesem Augenblick spritzt das Wasser hoch auf. Adam legt die ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Theater heute? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Theater-heute-Artikel online lesen
- Zugang zur Theater-heute-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Theater heute
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Theater heute Mai 2021
Rubrik: Das Stück, Seite 70
von Anna Gmeyner
Die Kinderliteratur unserer Tage steckt voller unvergesslicher Figuren: Grüffelo etwa, ein klobiges, warzennasiges Monster, das sich von einer winzigen Maus düpieren lässt. Oder die Olchies, diese fröhlichen Anbeter des Schmutzes und Verächter des Wassers, die auf ihrer Müllkippe einem Leben in Ekel frönen. Oder die dichtenden und abenteuernden Ratten Eliot und...
«Wir Schwarzen müssen zusammenhalten› – eine Erwiderung» – das Titelzitat ist an sich schon eine Steilvorlage für einen postkolonialen Enthüllungszauber, wie ihn das vielköpfige Team um den Regisseur Jan-Christoph Gockel und den deutsch-togoischen Schauspieler Komi Togbonou an den Münchner Kammerspielen präsentiert. Als appropriative Erweiterung des allseits...
Corona hat allen britischen Kulturinstitutionen, deren Einnahmen von Besuchern abhängen, schwer zugesetzt: Nicht nur die Theaterlandschaft liegt seit einem Jahr brach, auch Museen hatten seit letztem März ihre Türen fast durchgehend geschlossen. So dass laut einer Pressemeldung des Victoria & Albert-Museums auch dieses Schwergewicht unter den Londoner Museen «ein...
