5 morgen (life is a remix)

Theater heute - Logo

Fritz Kater:  5 morgen (life isa remix)
© henschel SCHAUSPIEL, Berlin 2013


Loretta, verkäuferin in ihrer eigenen boutique/pam grier als foxy brown in semiblond
41
Paul, freischaffender it experte früher verkäufer in einer elektrokette der aus seinem hobby einen beruf gemacht hat/ wenn er im fitness vor dem spiegel steht wundert er sich wie wenige seine ähnlichkeit zu bruce willis entdecken
39
Missy, studentin/ lernt eine sprache in 6 wochen aber wozu/eigentlich studiert sie liebe
24


August, dozent und schriftsteller/ hat die augen von thomas brasch/ seit zehn jahren ohne erfolg
46
Julia, ärztin/ klug/ zart/ schön/ befangen/ realistisch
35
 

Etwas Neues entstand: eine leere Welt.
W. Benjamin

 

ich muss dich später anrufen schatz, tut mir leid
l.

(die bühne ist ein provisorisches set/ mit echten kameras/ in der die b-besetzung vor live testpublikum und producern einen run-through spielt/ jeder der darsteller hofft beim real run ins a-team zu wechseln/ auch wenn es noch so unwahrscheinlich ist/ überwachungskameras auf die drei themen: kontakt/ quarantäne/ paranoia// sex ist ja auch eine metapher/ vielleicht ist er wirklich nur eine metapher// die kreditkarte bündelt eine reihe sozialer ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von Theater heute? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle Theater-heute-Artikel online lesen
  • Zugang zur Theater-heute-App und zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von Theater heute

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Theater heute Oktober 2013
Rubrik: Stück, Seite 99
von

Weitere Beiträge
Eine Wahnsinnszeit

Auf der Bühne lässt es sich ganz gut sterben. Ich selbst habe mich mit «Luise» vergiftet, bin von meinem Halbbruder «Edgar» im Zweikampf erschlagen worden, ich stand kurz vor meiner Exekution im Staube von Brandenburg, wurde auch in einem «Licht-Galgen-Film» aufgehängt und zuletzt als «Schöngeist» vor der Pause erschossen. Ach ja, den alten «Lear» habe ich auch...

Der Dealer und sein Kunde

Gott, ausgerechnet Karel Gott muss der Teufel knödelnd imitieren, wenn er «Einmal um die ganze Welt» singt und sich aufmacht, Faust das richtige Leben nach dessen vergrübelt falschem zu zeigen. Dass der Trip dann alles andere als eine Vergnügungsfahrt wird, trotz der versprochenen kurzweiligen Grillen-Vertreibungen, kann man sich bei diesem undurchsichtigen...

Likörchen?

In der Zigarrenraucherrepublik: Noch bevor das Publikum die Lübecker Kammerspiele betritt, pafft Astrid Färber schon am Bühnenrand, lallt und kichert übertrieben laut, ein, zwei Likörchen dürfte sie sich schon genehmigt haben. Das gerade vor dem Sprung an größere Häuser stehende Regieduo Mirja Biel/Joerg Zboralski hat sich entschieden, Fassbinders «Die Ehe der...