Ein Haus dreht sich

Emily Brontë «Sturmhöhe» am Staatstheater Darmstadt

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Die Signatur von Regisseurin Anna Bergmann ist unverkennbar: die Musik, der Gesang, die Drehbühne und nicht zuletzt der bewegende Stoff. Emily Brontës Klassiker «Sturmhöhe», 1847 veröffentlicht, erzählt der Roman eine verworrene Geschichte über Liebe, Hass und Rache. Im Zentrum: der dunkelhäutige Heathcliff. Nachdem er als Waisenkind auf dem Gutshof Wuthering Heights aufgenommen wird, verliebt er sich kurz darauf in seine Adoptivschwester Catherine, ganz zum Leidwesen ihres Bruders Hindley. Letzterer wird später den Hof übernehmen und Heathcliff wie einen Sklaven halten.

Und Catherine? Trotz ihrer leidenschaftlichen Verbundenheit mit dem Pro -tagonisten dieser Geschichte wird sie – unglücklich – in eine reiche Familie einheiraten. Als sie an ihren Heimatort zurückkehrt, hat sich indessen vieles geändert. Hindley ist nach dem Tod seiner Frau zum Trinker geworden. Und Heathcliff sinnt in seinem Liebesschmerz auf Vergeltung an seiner Seelenverwandten.

Dass in dieser Story der Zerfall von Anfang an zu spüren ist, zeigt gleich im ersten Teil der dreistündigen Inszenierung ein Grab mit Kreuz im Mittelpunkt. Passend zur Moorlandschaft erscheinen hier und da unheimliche Projektionen von ...

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Theater heute Februar 2026
Rubrik: Chronik, Seite 57
von Björn Hayer

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