Ur- und Erstaufführungen 2025
Uraufführungen
A Nora Abdel-Maksoud
Wokey Wokey (Münchner Kammerspiele)
Duygu Ağal
Paradies-Acker (Düsseldorfer Schauspielhaus)
Sina Ahlers
Schamparadies (Staatstheater Kassel)
Sina Ahlers, Zara Ali und Katharina März
Kritter (AT) (Theater Bielefeld)
Emre Akal
Es sagt, es liebt uns (Nationaltheater Mannheim)
Ayla Pierot Arendt
nach Susan Sontag: Das Leiden anderer bet
rachten (Schauspiel Köln)
B Raphaela Bardutzky
74 Minuten (Staatstheater Nürnberg)
Golda Barton
Porneia (Thalia Theater Hamburg)
Ran Chai Bar-zvi
Fomo – Liebeserklärung an die Angst unserer Zeit (Volkstheater Wien)
Natalie Baudy
Walsturz (Staatsheater Augsburg)
Natalie Baudy und Anita Augustin
I kill you back (Schauspiel Erlangen)
Natalie Baudy und Matthias Köhler
Brauner Schnee über Franken (Schauspiel Erlangen)
Simone de Beauvoir
Ein sanfter Tod (Residenztheater München)
Sibylle Berg
Ein wenig Licht. Und diese Ruhe. (Schauspiel Hannover)
Marion Brasch
On Air on Fire (Theater an der Parkaue)
Rolf Dieter Brinkmann
Die Wörter sind böse (Schauspiel Köln)
Noam Brusilovsky
Fake Jews (Deutsches Theater Berlin)
Barbara Bürk und Clemens Sienknecht
Romeo und Julia – allerdings mit anderem Text und auch anderer ...
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Theater heute Jahrbuch 2025
Rubrik: Neue Stücke, Seite 165
von
Liebe Anna Sophie, ich hasse dich. Zutiefst verachte ich Frauen wie dich, weil das neue Patriarchat sind auch weiße Frauen, die sich wie Alphamänner verhalten, oder auch Frauen, die zu Minderheiten ge -hören, die sich aber wie diese weißen Frauen verhalten, und die wiederum wie diese Patriarchen. Im Patriarchat ficken alle alle. Aber niemand fickt gut. The tragedy...
Theater heute Kürzlich hat die Schauspielerin Ursina Lardi in ihrer Dankesrede für den Silbernen Löwen in Venedig gesagt, man spreche immer weniger und nur noch mit Mühe vom Theater: «Das Theater, die Kunst erfahren gerade einen großen Bedeutungsverlust, und dabei geht es nicht allein um Kürzungen, nicht nur Geld wird der Kultur, den Kulturschaffenden entzogen,...
Eine kurze Definition von Trauma könnte lauten: «eine Vergangenheit, die nicht vergeht». Sie vergeht nicht, weil sie in der Geschichte nicht überwunden und abgeschlossen wurde und damit nicht Teil der Vergangenheit geworden ist, sondern immer wieder zu einer neuen Gegenwart werden kann. Wenn es dazu kommt, zeigt das Trauma sein wahres Gesicht und wird zu einer...
