Showroom 7/24
BASEL, KUNSTMUSEUM bis 27.10., When We See Us. Hundert Jahre panafrikanische figurative Malerei
Zur Frage, wie Künstler:innen des afrikanischen Kontinents und seiner Diaspora den Alltag in den letzten 100 Jahren erlebt und künstlerisch verarbeitet haben, unternahm das Team rund um Koyo Kouoh, Direktorin und leitende Kuratorin des Zeitz MOCAA im südafrikanischen Kapstadt, eine intensive Recherche. Das Resultat ist eine umfassende Schau der afrikanischen figurativen Malerei der letzten 100 Jahre, die Werke von rund 120 Künstler:innen zeigt.
FREIBURG, E-WERK bis 14.7., Solmaz Daryani: The Eyes of Earth // Sabina Shikhlinskaya: Life on Borrow
In zwei Soloausstellungen werden die iranische Fotografin Solmaz Daryani und die Künstlerin und Kuratorin Sabina Shikhlinskay aus Aserbaidschan vorgestellt. Daryani erkundet imperiale und post-imperiale Umweltausbeutung für den Urmia-See und deren langfristige Auswirkungen auf Menschen und Landschaften im Grenzgebiet Iran und Aserbaidschan. Shikhlinskaya, bekannt für ihre frühe modernistische Malerei und Pionierin der Konzeptkunst in den 1990er Jahren in Aserbaidschan, erforscht in ihren Bildern, Grafiken, Fotos und Videoinstallationen mensch ...
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Theater heute Juli 2024
Rubrik: Daten, Seite 64
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Am 19. Juli 1936 rief die kommunistische Abgeordnete Dolores Ibárruri Gómez die spanische Bevölkerung über Radio Madrid zur Verteidigung der Demokratie auf. Zwei Tage zuvor hatte das Militär gegen die Zweite Spanische Republik geputscht und damit einen Bürgerkrieg ausgelöst, der insgesamt knapp drei Jahre dauerte und fast eine halbe Million Menschen tötete, bis ihn...
Neben Heinar Kipphardts «In der Sache J. Robert Oppenheimer» und Rolf Hochhuths «Stellvertreter» war «Die Ermittlung» von Peter Weiss das Aufsehen erregendste Stück des wiederbelebten dokumentarischen Theaters in der BRD der 1960er Jahren. Das «Oratorium in 11 Gesängen» basierte auf Protokollen des ersten Frankfurter Auschwitz-Prozesses von 1963 bis ’65, denen...
Hat man schon einmal eine Nora gesehen, die derart souverän von heute auf das merklich in die Jahre gekommene Emanzipationsdrama blickt und sich dabei trotzdem in aller Lässigkeit vor den Verdiensten des alten Ibsen verneigt? Die einerseits so zielsicher aufspürt, was an der «Puppenheim»-Story inzwischen wirklich von gestern ist und andererseits mit derart...
