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27.3./MITTWOCH 00.15, 3sat, Prinzessin Europa
Dokumentarfilm, Frankreich 2020, Regie Camille Lotteau
2019 zu den Europawahlen geht der französische Schriftsteller und Philosoph Bernard-Henri Lévy mit einem selbstgeschrie -benen Theaterstück auf eine Tournee durch zwanzig europäische Staaten, um für die europäische Idee zu werben. Dabei kommt es zu zahlreichen Begegnungen, die von unterschiedlichen Anschauungen und Visionen zeugen. Der Dokumentarfilm lief
2020 in der offiziellen Auswahl der Biennale in Venedig.
28.3./DONNERSTAG 21.
00, 3sat: scobel – Verzicht
Gert Scobel diskutiert mit der Kognitions- und Neurowissenschaftlerin Maren Urner, dem Schriftsteller und Dramaturgen John von Düffel sowie mit dem Politologen und Ökonomen Philipp Lepenies.
WWW.ARDAUDIOTHEK.DE Playblack Radio – Was ist eigentlich eine «schwarze Stimme»?
Hörspiel von Choreografin, Performerin und Theatermacherin Joana Tischkau und Jan Gehmlich, Schriftsteller, Klangkünstler und Musiker. In einer Playblack Radio Show treffen die deutschen Stimmen Schwarzer Hollywoodstars auf weiße Schwarze Musik, (Pseudo-)Wissenschaft und die Polizei der Political Correctness. Von der Jury der Akademie der Darstellenden Künste ...
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Theater heute März 2024
Rubrik: Daten, Seite 66
von
Der Name Schauspielhaus ist eigentlich ein Witz. Mit seinen 220 Plätzen ist das Theater in der Wiener Porzellangasse mehr eine größere Kellerbühne als die repräsentative Institution, die man gemeinhin mit dem Begriff assoziiert. Dass der Wiener Regisseur Hans Gratzer, der davor mit einer freien Gruppe Furore gemacht hatte, sein 1978 in einem abgewohnten alten Kino...
Wir leben in unruhigen Zeiten. Überall auf der Welt kämpfen gerade sehr mächtige Männer mit allen Mitteln um ihren Platz oben in der Rangordnung. Nicht, dass es jemals groß anders gewe -sen wäre, aber es hat Zeiten gegeben, in denen sie zumindest in unserer Demokratie etwas ruhiger, eingehegter, zivilisierter waren. In Berlin nähern sich zwei Inszenierungen dem...
Der Münchner Alexander Giesche ist ein Regisseur der letzten Generation. Anstatt sich auf Straßen festzukleben, lässt er auf der Bühne die Melancholie der Menschheit aufgrund der Zerstörung ihrer Lebensgrundlage greifbar werden. Wir schaffen uns selbst ab, das kann durchaus traurig werden. Giesche hat einen neuen Ton ins Theater gebracht, erst jetzt merkt man, wie...
