Das Beste für den Planeten ...
Mal ehrlich? Ich glaube, ich bin, wie viele, ein lebender Widerspruch. Ich habe ein Auto, mit dem ich regelmäßig zwischen meinem Haus in einem niederländischen Dorf und Bochum, wo ich arbeite, hin und her fahre, wenn ich am Wochenende in meiner Heimat war. Mein Dorf zu Hause hat keinen Bahnhof, und selbst vom nächstgelegenen Ort, zu dem ich wiede -rum 20 Minuten mit dem Auto fahre, ist die Zugverbindung so umständlich, dass ich dreibis viermal umsteigen müsste. Alle können sich vorstellen, wie zuverlässig das ist.
Abgesehen davon, dass ich statt eindreiviertel locker viereinhalb Stunden von Tür zu Tür bräuchte – wenn ich denn jeden Anschlusszug erwischen würde. Also fahre ich mit dem Auto.
Ich muss aber sagen, dass die Niederlande wesentlich konsequenter sind mit dem Tempo -limit. Seit einigen Jahren dürfen wir tagsüber nur noch 100 km/h fahren, nachts 130 km/h. Obwohl ich ein schnelles Auto habe und eigentlich auch gern schnell fahre, verzichte ich also auf diesen Luxus. Und ich finde, das ist gar kein Problem. Daran könnte sich Deutschland meinetwegen ein Beispiel nehmen. Was ich sehr wohl mit dem Zug mache, ist verreisen. Flüge versuche ich, weitestgehend zu vermeiden. Im ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von Theater heute? Loggen Sie sich hier ein
- Alle Theater-heute-Artikel online lesen
- Zugang zur Theater-heute-App und zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von Theater heute
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Theater heute Jahrbuch 2023
Rubrik: Verzicht, Seite 72
von Johan Simons
Ein Vater, eine Tochter im Säuglingsalter und eine (Ur-)Großmutter auf der Flucht vor der Trauer – so beginnt das neueste Stück von Wolfram Höll. Die Frau, die Mutter, die Tochter ist bei einem Autounfall tödlich verunglückt, und das trauernde Trio macht sich auf eine lange Autobahnfahrt, von Sachsen durch Landschaften, Tunnels, bis zum Zielort: ein kleines Dorf in...
Amit Jacobi
Wut, Schmerz und Gewalt
O you hochgeehrte beings der kontinentalen Intelligenz! Als Repräsentanten des sogenannten Körpers der sogenannten Nationaldichterin möchten wir uns erstmal bedanken! Thank you! Thank you für die Ehre, für die Anerkennung und ja, thank you für das Gold – we come in peace! Peace … Im Gegensatz zu dieser schönen Stunde der...
Theater heute
Die Theaterzeitschrift im 64. Jahrgang Gegründet von Erhard Friedrich und Henning Rischbieter
Herausgeber
Der Theaterverlag – Friedrich Berlin
Redaktion
Eva Behrendt
Franz Wille (V.i.S.d.P.)
Redaktionsbüro
Katja Podzimski
Gestaltung
Christian Henjes
Redaktionsanschrift
Karl-Heinrich-Ulrichs-Straße 24, 10785 Berlin, Telefon 030/25 44 95 10, Fax...
