Uraufführungen 2023/23

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Nora Abdel-Maksoud
Doping (Münchner Kammerspiele) 
Sina Ahlers
Sie sagen Täubchen, ich sag Taube (Landestheater Detmold) 
Emre Akal
Goldie (Schauspiel Leipzig) 
Sally Anger und Konstantin Küspert
Chemie bringt Brot, Wohlstand und Schönheit (AT) (Junges Nationaltheater Mannheim) 
Lola Arias
Happy Nights (Theater Bremen) 
Pavlo Arie, Martín Valdés-Stauber und Ensemble
Postkarten aus dem Osten (Scha

ubühne Berlin) 
Thomas Arzt
Das unschuldige Werk (Landestheater Linz) Die treibende Kraft (Vereinigte Bühnen Bozen) Leben und Sterben in Wien (Theater in der Josefstadt Wien) 
Fatma Aydemir
Doktormutter Faust (Theater Essen) 
Emel Aydoğdu
Die Vertretungsstunde (über)leben (Staatstheater Braunschweig)

Lukas Bärfuss
Das große Welttheater (Welttheater Einsiedeln) 
Milena Baisch
Glitzer für alle! (Theater Junge Generation Dresden) 
Golda Barton
Cypressenburg (Burgtheater Wien) 
Tabea Baumann
1984 (Schauspielhaus Salzburg) 
Esther Becker
Wildbestand oder Von einer, die auszog, eine Zukunft zu finden (Westfälisches Landestheater Castrop-Rauxel) 
Sivan Ben Yishai
Nora oder Wie man das Herrenhaus kompostiert (Schauspiel Hannover) 
Sibylle Berg
Es kann doch nur besser werden (Berliner Ensemble) 
Ha ...

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Theater heute Jahrbuch 2023
Rubrik: Daten, Seite 165
von

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Verzerrung der Wahrnehmung

Etwas sträubt sich in uns gegen die öffentliche Rede vom persönlichen Verzicht. Es erinnert an Kardinaltugenden, an die Mäßigung, die Platon insbesondere dem unteren Stand verordnet. (Die oberen Stände dürfen sich um Weisheit und Tapferkeit kümmern.) Soll wirklich jede:r bei sich selbst anfangen? Ist die Rede vom individuellen Verzicht nicht der unpolitische...

Den performativen Widerspruch leben

Verzicht als Praxis setzt Besitz als Tatsache voraus. Falls es eine einzige Regel gibt, die grundsätzlich stimmt: Je mehr jemand besitzt, desto größer sein ökologischer Fußabdruck. Besitz an Wohneigentum heißt zum Beispiel, dass man ihn beheizen muss. Besitz an Netzwerken bedeutet, dass man sie pflegen muss – indem man reist, viel reist. Logisch betrachtet gibt es...

Nachhaltig mit Menschen umgehen

Seit Jahrhunderten verzichten Frauen*. Sie verzichten auf ihre Karrieren, auf ihr Essen, auf ihre Selbstbestimmung, ihr Geld, ihre Freiheiten, ihren Orgasmus. Sie verzichten, weil sie müssen, weil es ihnen von außen aufgetragen wird. Damit das Ungleichgewicht im Gleichgewicht bleibt. Damit das Patriarchat florieren und sich seine Säulen tiefer in die Erde...