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Theater heute Februar (2/2021)

Theater heute Februar 2021


Foyer

Flasche bald leer?

Über letzte Schlucke aus der Gagenpulle, gewohnte Fahrwasser und eine unsichere Zukunft: Der Bühnenverein veröffentlicht die Theaterstatistik 2018/19


Essay

Über Gorillas, Schuppentiere und das Theater

Was ist eigentlich im Gange zwischen Menschen und Tieren? Gedanken zum Zustand der Welt.


Akteure

Vom Sehnsuchtsraum hinterm Nadelöhr

Ob sonderbare junge Männer, große Tragödinnen oder aggressive Kinder: Sylvana Krappatsch kann sie glaubhaft und sehr eigen spielen. Nach Stationen in Zürich und München ist sie jetzt Protagonistin am Schauspiel Stuttgart

«Es muss alles anders werden»

Milo Rau hat in den letzten Wochen ziemlich viele Corona-Tests gemacht. Gerade probt er eine Oper in Genf, fährt in ein paar Tagen nach Paris zu Édouard Louis und ihrem gemeinsamen neuen Projekt, und regelmäßig natürlich ans belgische NT Gent, das er leitet. Zwischen den Jahren ist er aber in Köln; mit seiner Familie lebt er in einem Stadthaus in Ehrenfeld, in dem auch die Büros seiner Produktionsgesellschaft sind. Eine Parkbank ist nur wenige Schritte entfernt.


International

Werkstatt für Sinn

Das Festival Récréatrales in Ougadougou ist mehr als ein Treffen afrikanischen Theaters: über Bühnen im Alltag, Zukunftsperspektiven und neue Diskurse

«Paria, lumpen, mercenaria»

In Kuba wächst eine Bürgerbewegung, die für mehr Demokratie kämpft – und Repressionen erntet


Nachruf

Das Drama der Virtuosin

Jutta Lampe war mehr als eine große Schauspielerin – ihr Leben umfasst ein Stück Theater- und Zeitgeschichte. Fotos, Kritiken und ein Gespräch aus über 40 Jahren auf der Bühne

«Ich muss unbedingt mit Ihnen arbeiten»

Jutta Lampe erzählt – ein unveröffentlichtes Gespräch mit Klaus Dermutz


Das Stück

«Leben heißt gebrochen werden»

Armin Petras über das neue Stück von Fritz Kater «Come as you are», über Berlin, aufgeschobene Premieren, Freiheit, Schicksal und Probleme mit dem Sozialdrama. Der vollständige Stückabdruck liegt diesem Heft bei


Aufführungen

Elefant sein

In Zürich inszeniert und streamt Christopher Rüping Jean-Luc Lagarces Aids-Drama «Einfach das Ende der Welt»

Über Buhmann gespielt

In den Münchner Kammerspielen trifft sich «The Assembly/Die Versammmlung» zu vergifteten Themenfeldern, im Residenztheater umkreist Beniamin M. Bukowski einen Selbstmord am «Marienplatz»

Von Machtmenschen und Landarbeitern

Theater für die Kamera: Jürgen Flimm inszeniert Schillers «Don Karlos», Rafael Sanchez Steinbecks «Früchte des Zorns» im Kölner Schauspiel

Wir sind auch nicht nur Menschen

Abstimmen und Aufessen: Interrobangs «Familiodrom» und «Cannibal 4 Life» von Jan Brokof und Hannes Broecker in Berlin

Am Ende offline

Cosmea Spelleken verpflanzt Goethes «Werther»- Roman ins Netz – «werther.live»

Mein Nachruf zu Lebzeiten

Saskia Kaufmann und Raban Witt erinnern an Christoph Schlingensief mit «Sterben in Oberhausen»

Hoffnung im Pop

Theresa Henning schreibt sich in Hannover den CoronaFrust von der Seele – «Der Beginn einer neuen Welt»

6549 Biere

Wunderbaum erinnert in Jena an eine Kult-Kneipe – «Zur Wartburg»

Locked in forever

Maya Arad Yasurs «Blaue Stille» in Memmingen


Themis Vertrauensstelle

«Ist da etwas nicht in Ordnung?»

Machtmissbrauch und Nötigung waren noch nie Kavaliersdelikte. Seit 2018 gibt es «Themis – die Vertrauensstelle gegen sexuelle Belästigung und Gewalt», an die sich Betroffene in solchen Fällen wenden können. Ein Gespräch mit Vorstand Eva Hubert


Daten

Suchlauf 2/21

TV-Programmhinweise für Februar


Magazin

«Hallo?! ... Hörst du mich noch?!»

Das Berliner Ensemble bietet jetzt Spaziergänge via Telefon an. Ob das funktioniert und wie es sich anfühlt – ein Selbstversuch

Ein Stück Aufklärung

Die ersten beiden Bände der Buchreihe «Postdramatisches Theater in Portraits» sind erschienen: «What are you looking at?» über Gob Squad und «Eleganz ist kein Verbrechen» über Gintersdorfer/Klaßen

Die Gesetze im Netz

Der Band «Netztheater», herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung und nachtkritik.de, resümiert den Stand der Digitalisierung am Theater

Der Türöffner

Zum Tod des Lektors und unermüdlichen Literaturvermittlers Wolfgang Schuch


Impressum

Impressum 2/21


Das Stück

Come as you are

(jokastematerial oder der kapitalismus wird nicht siegen)

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