Theatertreffen: Die zehn bemerkenswertesten Inszenierungen des Jahres
Niemand kann derzeit genau sagen, ob, wie und wann genau das Berliner Theatertreffen stattfinden wird.
Aber die Auswahl steht!
Eingeladen sind Anna Gmeyner «Automatenbüffett» (Regie Barbara Frey, Akademietheater Wien), «Der Zauberberg» nach Thomas Mann (Regie Sebastian Hartmann, Deutsches Theater Berlin), «Einfach das Ende der Welt» nach Jean-Luc Lagarce (Regie Christopher Rüping, Schauspielhaus Zürich), Max Frisch «Graf Öderland» (Regie Stefan Bachmann, Theater Basel und Residenztheater München), Friedrich Schiller «Maria Stuart» (Regie Anne Lenk, Deutsches Theater Berlin), «Medea» nach Euripides (Regie Leonie Böhm, Schauspielhaus Zürich), «NAME HER. Eine Suche nach den Frauen+» (Regie Marie Schleef, Ballhaus Ost Berlin u.a.), Rainald Goetz «Reich des Todes» (Regie Karin Beier, Deutsches Schauspielhaus Hamburg), «Scores That Shaped Our Friendschip» (Konzept Lucy Wilke, Pawel Dudus, Schwere Reiter München u.a.) und «Show Me A Good Time» (Regie Gob Squad, HAU Berlin u.a.)
Obwohl der Auswahlzeitraum wegen zwei Corona-Lockdowns nur ca. vier Monate umfasste, konnten 285 Inszenierungen zum Teil live, zum Teil in Video-Aufzeichnungen gesichtet werden – im Gegensatz zu ca. 400 im ...
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Theater heute März 2021
Rubrik: Magazin, Seite 61
von Franz Wille
Am Ende kehrte er zu seinen Wurzeln zurück. Das letzte Buch des Dichters Ludwig Fels ist ein Band mit Gedichten in fränkischer Mundart. Er, der seit fast vierzig Jahren in Wien lebte, besann sich auf einmal auf die Sprache, mit der er aufgewachsen war. In Treuchtlingen bei Ansbach, wo er 1946 in eine kleinbürgerliche Familie geboren worden war, sprach man eben so:...
In ihrem dritten Stück begibt sich die österreichische Dramatikerin Teresa Dopler (geb. 1990) auf schwankendes Terrain: Schauplatz des Dramas ist das Deck eines Kreuzfahrtschiffs, das auf dem Amazonas durch den brasilianischen Dschungel tuckert. Die Dialoge drehen sich um aktuelle und verflossene Beziehungen, um Karriereschritte und Seitensprünge. Aber wer jetzt...
Im Foyer steht ein schmaler, blasser Vampir. Es ist Harald Wolff. Genauer, ein Avatar des Vorsitzenden der Dramaturgischen Gesellschaft (dg). Er selbst verbringt die Jahrestagung der dg vor dem Laptop, wie wir alle. Aber statt das alljährliche Treffen als die gefühlt 1642. Videokonferenz seit Corona zu veranstalten, hat die dg 2021 den Sprung ins noch Virtuellere...
