So schnell verschwindet das Theater nicht
Premierenabend im Deutschen Schauspielhaus Hamburg. Heike M. Goetze inszeniert Ödön von Horváths «Geschichten aus dem Wiener Wald» als alptraumhafte Theater-Installation, die vom «Volksstück gegen das Volksstück» wenig übrig lässt außer gesichtslosen Zombies, die auf der auf den Kopf gestellten Bühne ihr Unwesen treiben.
Als «eine Geisterpremiere» charakterisiert Schauspielhaus-Intendantin Karin Beier den Abend: Der Schutz vor der Corona-Pandemie hat ihr Haus wie alle deutschen Bühnen zum zweiten Mal innerhalb weniger Monate in einen Lockdown gezwungen, kein Publikum darf die Säle betreten. Im Gegensatz zum Frühjahr darf allerdings noch geprobt werden. Auch Premieren dürfen im Grunde gefeiert werden, nur eben ohne Zuschauer*innen. Und Beier lässt die Premiere zu, im leeren Saal: Das Stück wird live gestreamt und ist so etwas anderes als die Theater-Streamings, mit denen die Bühnen im Frühjahr ihre Websites bespielten und die genau genommen online gestellte Theatermitschnitte aus der Konserve waren. Diesmal aber wird die durch den Frühjahrs-Lockdown in Frage gestellte Losung «Theater ist live» ernst genommen; all das, was man (in diskutabler Übertragungsqualität) auf dem Bildschirm ...
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Theater heute Januar 2021
Rubrik: Streams, Seite 9
von Falk Schreiber
Aachen, Theater
www.theateraachen.de
Ansbach, Theater
www.theater-ansbach.de
Baden-Baden, Theater
www.theater-baden-baden.de
Bautzen, Theater
www.theater-bautzen.de
Berlin, Berliner Ensemble
www.berliner-ensemble.de
Berlin, Deutsches Theater
www.deutschestheater.de
Berlin, Maxim Gorki Theater
www.gorki.de
Berlin, Ramba Zamba Theater
www.rambazamba-theater.de
Bern,...
Der so genannte Lockdown war sicher eine der prägendsten Erfahrungen des Jahres 2020. Auch Theaterleute hat er so stark beeindruckt, dass sich in Leipzig die Bühnebildnerinnen Irina Schicketanz und Julia Nussbaumer für zwei sehr unterschiedliche Stoffe beide am Konzept des geschlossenen Raumes bedienen, wobei Schicketanz’ Modell eine Nummer radikaler ausfällt.
Nuss...
Madonnas drittes Studioalbum, das sie im März 1989 veröffentlichte, war ein Skandal – und ihr endgültiger Durchbruch als international gefeierter Popstar. Dabei verursachte nicht mal der titelgebende Song selbst, «Like a Prayer», eine Welle der Empörung in der katholischen Welt, sondern das dazugehörige Musikvideo: Mit einem schwarzen Negligé eher spärlich...
