Meet the opposite

In der Zusammenarbeit mit einem ganz anders tickenden System kann man sich kollektiv gut kennenlernen – auch zweisprachig

Gob Squad haben sich immer schon mit dem realen Raum außerhalb des Theaters beschäftigt, die Theatralik im Alltäglichen gesucht. Und die Umstände und Bedingungen, unter denen etwas entsteht, zum Thema gemacht und mit auf die Bühne gebracht. Wir haben in den meisten unse­rer Projekte gezielt die Einmaligkeit des Augenblicks markiert. Nun in der Krise haben sich viele Künstler*innen genau daran versucht. Das fühlt sich erstmal gut an: Wir sind nicht allein.

Welcome to our world – built with you in mind! The world becomes your script, the bedroom is your set, your clothes are now the wardrobe department. So how do you see it now? When life itself is actually the work of art, your children, your mother and your flat-mates also become actors and performance artists.

Willkommen in einer Welt ohne klare Grenzen zwischen Performance und Theater, Zuhause und Bühne, Live-Film und Video-Performance. Vielleicht hat die Krise uns allen näher gebracht, was inspirierend daran sein kann, außerhalb des Theaterraums zu arbeiten, und was schwierig. Wo die Rahmung der Bühne hilft und wo es gilt, woanders einen Rahmen aufzubauen (um damit die Rahmung an sich zu thematisieren). Bestimmt hat die Krise ...

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Theater heute Jahrbuch 2020
Rubrik: Antworten auf die Zukunft, Seite 60
von Gob Squad