Ich hab mich nie irgendwo beworben
TH: Claudia Bauer, es war gar nicht so einfach, Sie für unser Gespräch zu erwischen. Am Freitag haben Sie in Leipzig Premiere, am Montag darauf ist Bauprobe in Graz, und am Dienstag beginnen die Proben für das nächste Stück in Basel. Schaffen Sie es eigentlich zwischendurch zum Theatertreffen?
Claudia Bauer: Doch, aber die Planung war nicht einfach, weil Basel auch zum TT eingeladen ist und dieselbe technische Mannschaft, die meine Premiere dort fahren soll, mit Simon Stones «Drei Schwestern» nach Berlin reist.
Deshalb verschiebt sich jetzt meine Basler Premiere um eine Woche. Aber Sie haben schon Recht, ich arbeite zu viel. Man versucht ja, so zu planen, dass zwischen den Produktionen ein paar Wochen Puffer sind, aber leider klappt das nicht immer. Als freischaffender Regisseur jongliert man immer mit drei, vier oder mehr Theatern. Ich versuche im Moment, nur vier Inszenierungen in der Saison zu machen, ein paar Jahre lang habe ich auch fünf gemacht. Mittlerweile will ich auch von vier Inszenierungen weg, man wird anspruchsvoller. Aber jetzt kommen bis Ende der Spielzeit drei Inszenierungen wie an der Perlenschnur hintereinander weg. Es gibt übrigens Regisseure, die verschiedene ...
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Theater heute Mai 2017
Rubrik: Theatertreffen 2017, Seite 20
von Red.
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