Festivals 6/23

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BASEL, KASERNE GLOBÂLE 22.–24.6. Kaserne Basel
Der künstlerische Leiter Sandro Lunin und die Dramaturgin Hannah Pfurtscheller verabschieden sich mit diesem dreitägigen Festival und geben den Stab an die neue künstlerische Leitung weiter.

BERLIN, PERFORMING ARTS FESTIVAL bis 4.6., freie Spielstätten und Veranstaltungsorte in ganz Berlin
Rund 50 Produktionen der Freien Szene unter dem Motto «Körper unter Spannungen».

Darunter vier ausgewählte Produktionen von Newcomer:innen in der Reihe «Introducing»: «to build to bury to remember» von Sarah Ama Duah, «we are all made of stars» von Freddie Wulf, «Kriegsrahmen» vom Kollektiv what about: fuego, «behind your eyeballs» von Salma Said und Miriam Coretta Schulte

BERLIN, PERFORMING EXILES – BERLINER FESTSPIELE 15.6.–25.6.
Akademie der Künste, HAU – Hebbel am Ufer, Heimathafen Neukölln, u. a.

Interdisziplinäres Festival einer Szene von Künstler:innen, die ihre Herkunftsländer verlassen haben und das kulturelle Leben in Berlin prägen. Neben Konzerten, Diskurstagen und Vorträgen die zwei Uraufführungen «Ancestral Visions of the Future / Pageanty of Wailing» von Lemohang Jeremiah Mosese (Lesotho) und «Exile Promenade» von Ada Mukhína ...

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Theater heute Juni 2023
Rubrik: Daten, Seite 66
von

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Fluchtbewegungen

«Stell dir vor». Mit diesen Worten beginnt das Stück «die gegangen sind» von Anaïs Clerc und Yazan Melhem. «Stell dir vor, eine Erinnerung», «Stell dir vor, Jahre später», «Stell dir vor, du lebst am Strand in einem Zelt im Dezember». Wie ein Mantra ziehen sich diese Worte durch den Text und bewirken nebenbei zweierlei: Zum einen nähren sie via Vorstellungskraft...

Damit das Grauen aufhört

Uns belgischen Frauen ist es nicht möglich, auf einem Kongress über Friedensmöglichkeiten zu diskutieren, bevor dieses Grauen aufhört. Es geht über unsere Kräfte hinaus, mit deutschen Frauen einen Raum zu teilen. Unsere territoriale Integrität muss wiederhergestellt werden, und die Deutschen müssen unser Land verlassen!»

Dass sich die Belgierinnen im Vorfeld des...

Todestrieb und Dekolonisation

Der Starez Sossima, der heilige Mönch, liegt halb erhöht im offenen Sarg wie Holbeins Christus, ausgestellt als Wundertäter, und stinkt. Statt des erwarteten Wunders ereignet sich Fäulnis, und in einer grotesken Choreografie versuchen die Trauergäste und Jünger, mit angehaltenem Atem dem Kadaver gegenüber Haltung zu bewahren. Noch ein paar würdevolle Worte, bis...