Es wird herrlich werden

Fabian Hinrichs freut sich auf das vitale Wir

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Berlin, 5. Stock VH, DG, meine Wohnung, 07.12.2009, es regnet: Ach, vor Vergangenem habe ich aus vielerlei Gründen große Furcht und begegne hochkommenden Erinnerungen ganz so, wie es missratenen Romanen und plumpen Lügengeschichten gebührt: mit grimmig verachtender Überheblichkeit. Deswegen: Die bemerkens­wertesten, wunderbarsten Proben bisher? 
 

Die KOMMEN JETZT, JETZT, HIER, HEUTE, also am 07.12. fangen meine wunderbarsten, bemerkenswertesten Proben an, mit Sicherheit. Mit René (Pollesch, Anm. d. Red.). Zu zweit, er und ich. Es wird herrlich werden, bestimmt.

Es wird so werden, wie es noch nie war, im besten Sinne, bestimmt. Er erfindet sich – obwohl das gar nicht nötig wäre – aller Wahrscheinlichkeit nach neu, ich – und das ist höchste Eisenbahn – erfinde mich neu,WIR erfinden uns neu; überhaupt: Es wird ein VITALES WIR entstehen, das gab es zwar noch nie, zu keinem Zeitpunkt, bei niemandem, aber diese zweite Reformation wird es möglich machen. Das kann nicht schiefgehen. Was soll da schiefgehen? Ich werde schon nicht krank. Und: Ich habe bereits, heimlich, um ihn zu überraschen, 5.000 Seiten Text gelernt (Schrifttyp Courier New, René erträgt keinen anderen Schrift-Typ!) Jene ...

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Theater heute Januar 2010
Rubrik: Regiearbeit, Seite 20
von Fabian Hinrichs

Vergriffen
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