Das Paradox der Veränderung
Als ich vor neun Jahren nach Berlin kam, hieß eine der ersten Empfehlungen: «Du musst das k-fetisch auschecken.» Auf der Internetseite des k-fetisch schreiben die Mitglieder des Kollektivs: «Wir alle teilen einen feministischen und anti-rassistischen Grundkonsens. Unsere diversen politischen Überzeugungen sind in diesen Laden geflossen und werden auch immer mal wieder neu verhandelt. Unser Anspruch auf Vielfältigkeit bildet sich in der Unterschiedlichkeit unserer Veranstaltungen sowie auch in den wechselnden Buchreihen ab.
Wir wünschen uns einen Ort zu ermöglichen, an dem sich möglichst viele Menschen, von Nachbar*In bis ‹Szene›, wohlfühlen. Dazu gehört für uns, möglichst barrierearm zu sein – auch bei den Preisen (…) vor allem – sorgt mit dafür, dass rassistisches, homophobes, sexistisches und anderweitig diskriminierendes Verhalten hier keinen Platz findet.»
Aber dann erhielt ich am 29. Mai 2020 den folgenden k-fetisch-Newsletter per E-Mail: Betreff: Erste Veröffentlichung zu grenzüberschreitendem bzw. sexualisiert übergriffigem Verhalten im k-fetisch
Liebe alle, einige von euch wundern sich vielleicht, warum der Laden geschlossen ist. Wir haben von grenzüberschreitendem bzw. ...
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Theater heute November 2021
Rubrik: Freie Szene, Seite 46
von Sivan Ben Yishai
«Zorro» und «Wonder Woman», zwei überaus kämpferische Texte, kommen überraschenderweise als Clownsspiel daher. Vor allem der zweite – mit riesigen roten Clowns-Pantinen wackeln vier Frauen herein, die in der Folge die Geschichte eines grotesken Justizirrtums erzählen, der vor sechs Jahren Italien erschütterte und bis heute zum Aufregen ist. Eine junge Immigrantin...
Der Hauptbahnhof Gelsenkirchen ist deprimierend. Überquellende Mülleimer, Geruch von altem Dö -ner, auf zwei Ebenen irgendwelche Shops, tätowiert herumstehende junge Männer. Und dann hat man das gelbe Schild mit dem QR-Code doch noch gefunden, steigt aufs selbst mitgebrachte Fahrrad und folgt den Pfeilen, die an Laternenpfählen oder Zäunen angebracht sind. Und...
AACHEN, THEATER
19. Sartre, Die schmutzigen Hände
R. Sebastian Martin
20. nach Lindgren, Die Brüder Löwenherz
R. Ewa Teilmans
AALEN, THEATER DER STADT
21. Ebel, Ox & Esel – Eine Art Krippenspiel
R. Winfried Tobias
ALTENBURG/GERA, TPT
7. Trask, Hedwig and the Angry Inch
R. Louis Villinger
12. nach Christie, Die Mausefalle
R. Jörg Steinberg
25. nach den Gebrüdern...
