Back to the boots
Ich verzichte auf: Unnötige Autofahrten – außer Eishockeytaschen und Eishockeyspieler müssen transportiert werden, scheint das sehr gut aufzugehen. Manchmal wäre es hilfreich, wenn die Bahn nicht so willkürlich geworden wäre, dass man manchmal einfach in Darmstadt oder Basel Bad so mir nichts dir nichts nachts gestrandet wäre … «Nein, also das nächste Mal fahre ich einfach mit dem Auto, dann komme ich wenigstens überhaupt nach Hause.» Fliegen – klappt auch sehr gut, eigentlich, wäre da nicht – siehe oben. Moment.
Bevor ich jetzt weiter von E-Cargo-Bike und Zugfahren, von Nachhaltigkeits-Workshops und Überlistungsversuchen der Kinder mit Beyond Meat schreibe, von Öko-Bilanz und der Jagd nach Fair-Trade-T-Shirts – ein Gedanke. Vor vielen Jahren sagte mein Vater zu mir, als es um neue Schuhe ging: Kauf dir gute, wenn du sie pflegst, wirst du sie lange tragen können. Ja, da kommen wir der Sache schon näher.
Im Sinne der Wirtschaftlichkeit gedacht, ist es für mich ein Leitfaden, wie ich mich diesem Gesamtdilemma am ehesten stellen kann – Kosten/Nutzen-Rechnung. Back to the roots sozusagen, nicht Alternativ-Antriebe und Neuwagen mit Batterien noch und nöcher, sondern das alte Auto so ...
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Theater heute Jahrbuch 2023
Rubrik: Verzicht, Seite 73
von Roger Vontobel
Amit Jacobi
Wut, Schmerz und Gewalt
O you hochgeehrte beings der kontinentalen Intelligenz! Als Repräsentanten des sogenannten Körpers der sogenannten Nationaldichterin möchten wir uns erstmal bedanken! Thank you! Thank you für die Ehre, für die Anerkennung und ja, thank you für das Gold – we come in peace! Peace … Im Gegensatz zu dieser schönen Stunde der...
Die Film- und Tonsociété Cypressenburg hat schon bessere Tage gesehen. Carl Carl – genannt CC –, legendärer Film- und Mu -sikproduzent und Chef der Firma, muss sein Büro im Orchesteraufnahmesaal einrichten. Das Studio wird umgebaut, und die übergeordnete Holding sucht nach einer neuen Konzernleitung. Es sind Zeiten des Umbruchs in der Unterhaltungsbranche. Wir...
Ein Nicht-Ort: eine trostlose Haltestelle, eine kaputte Ampel und ein heruntergekommener Imbiss. Natürlich mit Nieselregen. Eine beliebige Kreuzung in einer beliebigen Stadt wie, sagen wir mal, Oberhausen. Nirgendwo und überall zugleich.
Im Imbiss sitzen die drei Frauen* Luca, Carla und Linn, die sich im Maschinenraum der Psyche oder auch dem Kraftcenter der Krise...
