Joe Alegado

Joe Alegado, seit zwanzig Jahren leiten Sie Intensiv-Workshops am Sportinstitut Tübingen. Ihre Seminare sind voll, Ihre Studierenden sind eine Mischung aus Tanzbegeisterten und professionell Unterrichtenden.                                                                                    Was bringen Sie ihnen bei? Mein Schwerpunkt liegt auf der Limón-Technik. Jahrelang arbeitete ich als Tänzer und Tanzlehrer am José-Limón-Institut in New York.

José Limón hat mich am stärksten beeinflusst, obwohl ich ihn nie persönlich kennenlernte. Meine Ausbildung begann am College in Corpus Christi, Texas. Ich trieb zunächst viel Sport, vor allem Basketball und Fußball. Später habe ich Unterricht in Klassischem Ballett und Jazztanz genommen. Meine Grundtechnik ist die von Limón, in ­meiner eigenen Entwicklung und Ausprägung.

Was ist das für eine Technik?                                                                                        Es geht um den Traum vom Tanz, gerade bei der Limón-Technik: die Überwindung der Schwerkraft. Sich gezielt mit den Gesetzen von Fall und Wiederauftrieb auseinanderzusetzen und die Verbindung von Bewegung mit Atmung zu finden, damit man die körpereigenen ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Juni 2009
Rubrik: The Teacher, Seite 62
von Assia Maria Harwazinski

Vergriffen
Weitere Beiträge
Fabian Chyle: «Re-Inventing Nijinsky»

«Ich bin Gott», schrieb Vaslav Nijinsky. «Ich bin der Geist in jedem Menschen». «Ich bin Vaslav», sagen brave Bürger am Eingang der Ludwigsburger Karlskaserne in die Kamera. «Ich bin kein wildes Tier», sagt eine Stimme auf der Bühne, auf der der alte Videokünstler Alex Schmidt an einem kleinen, brüchigen Wohnwagen zimmert. Fabian Chyle tritt hinzu, der Stuttgarter...

Sasha Waltz

Sasha Waltz wurde in Paris zum «Officier dans l’Ordre des Arts et des Lettres» ernannt. Das ist die höchste Auszeichnung für Künstler, die sich durch ihren Beitrag «zur Ausstrahlung der Künste und der Literatur in Frankreich und in der Welt ausgezeichnet haben». Im Théâtre de la Ville in Paris spielt sie tagelang vor ausverkauftem Haus. Wird dort beinah vergöttert....

Maya Plisetskaya

Die Einlasskontrolleure staunen nicht schlecht. So viel Andrang haben sie in der Berliner Akademie der Künste schon lange nicht mehr erlebt. «Und das alles für eine Tänzerin?», fragt der Ticket-Abreißer kopfschüttelnd und wird umgehend ortstypisch rau gedeckelt: «Dat is ja nu nich irgendeine, die hier jeehrt wird, dat is die Grööößte aller Zeiten!»

Filigran, im...