Wellness für Muskeln

Tänzer lieben Yoga, sie praktizieren es vor und nach dem Training. Yoga ist perfekt auch zum Abtrainieren, wenn man mit dem Tanzen aufhört. Esther Boldt stellt hier drei für den Tänzer wichtige Systeme vor und hat sich bei den Praktikern erkundigt, warum welche Technik für wen am besten ist.

Wenn hierzulande von Yoga die Rede ist, ist meist der körperorientierte Hatha-Yoga gemeint, der in zahllosen Stilrichtungen und Hybridformen gelehrt wird. Etwa drei Millionen Menschen in Deutschland üben regelmäßig Yoga aus, darunter viele Tänzer. «Es war eine durchschlagende Erfahrung für mich», erzählt der ehemalige Ballett-Tänzer und heutige Yoga-Lehrer Narendra Hübner, «immer, wenn ich regelmäßig Yoga praktiziert habe, war ich im Tanz verletzungsfrei, weil ich ein anderes Bewusstsein für den Körper hatte. Ich bewegte mich konzentrierter und sorgfältiger.

» Auch wenn es das westliche Vorurteil anders wissen will: Hatha-Yoga bedeutet in erster Linie Entspannung und Meditation. Die physisch-mentale Entspannung wird aber nicht durch Nichtstun erreicht, sondern durch das harmonische Zusammenspiel von Körperstellungen (Asanas), Atemtechniken (Pranayama) und Tiefenentspannung.

«Es stellt sich eine Leere und Konzentration ein», sagt die in Frankfurt und Dresden lebende Tänzerin Nicole Peisl, «die über die Bewegung selbst entsteht. Sie schafft in all dem Lärm eine Leere und hilft, einen Ausgangspunkt fürs Training zu finden. Es hilft auch, um mehr Bereitschaft und Aufnahmefähigkeit für ...

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