Vorschau

Tanz - Logo

im juni: der tanzkongress
Ziemlich genau zur Halbzeit des Tanzjahrs 2016 nimmt die Kulturstiftung des Bundes ihren entsprechenden Leuchtturm wieder in Betrieb: Vom 16. bis zum 19. Juni findet rund um die Staatsoper Hannover der Tanzkongress statt, der Praxis und Theorie des Fachs zusammendenken plus ihre jeweiligen Vertreter zusammenbringen will. Die Programm-Macherinnen Sabine Gehm und Katharina von Wilcke setzen auf ein Arbeitstreffen mit vielfältigen Ansätzen und vielfachen Impulsen. Die Kunst wiederum wird sich selbst vertreten, in Gestalt elaborierter Aufführungen.

im juli: die ballettmeister
Plié, tendu, jeté – das Balletttraining ist scheinbar reine Routineangelegenheit: Nachjustieren des Körperinstruments, Vorbereitung auf die Probe. Wirklich Routine? Zumindest was Leiter oder Leiterin angeht, gönnen sich Kompanien einiges an Abwechslung. Indem sie Gäste einladen, fahrende Ballettmeister sozusagen. Selbst Spartenchefs, die eigentlich darauf schwören, ihre Tänzerschar jeden Vormittag höchstpersönlich auf Zack zu bringen, wissen um die Wohltat ungewohnter Ansagen. Wer sind die Gäste, und was haben sie im Gepäck?
Marc Ribaud unterrichtet beim Korean National Ballet 

der direkte ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Mai 2016
Rubrik: Vorschau, Seite 80
von

Weitere Beiträge
Regensburg: Ihsan Rustem: «Marina», Yuki Mori: «Bolero»

Eine Frau in wallendem roten Rock räkelt sich mit nacktem Rücken in einer offenen Tür. Die Tür fällt dumpf ins Schloss. Als sich die eiserne Bühnenwand hebt, schreitet die Frau – «Marina» – davon und verschwindet in einer fernen, deshalb winzig wirkenden Bodenluke. Was für ein Bild für das Verschwinden der Liebe!

Ihsan Rustems mit fünf Tanzpaaren und Musik von Arvo...

persönlich

newcomer: malika djardi
Wer Einwanderung und Integration skeptisch gegenübersteht, sollte sich Malika Djardi anschauen. Die Tochter einer Französin und eines Algeriers leistete gleich mit ihrem ersten Solo einen äußerst persönlichen, scharfsinnigen und umfassenden Beitrag zur Debatte um das kulturelle Mit- und Durcheinander der Kulturen. In «Sa prière» («Ihr Gebet»)...

riskantes spiel

«Nana Balloon» wirft ein Bein in die Luft, als wäre das nichts. Als wäre das Fleisch nicht schwer, als riskiere sie nicht, die Balance zu verlieren. Dabei ist ihr Stand ohnehin sehr fragil – nur ein winziger Punkt der Berührung verbindet Körper und gewölbtes Sockelblech. Unbekümmert ist dieser Körper, der Erdenschwere ebenso trotzend wie den klassischen Mustern...