The year 1 after

Die Folgen der Schließung sind unsichtbar

Tanz - Logo

July 5, 2005 – a day like any other at the Gulbenkian Ballet. Rehearsals, talks on the corridors, everything going smoothly. Then the news came. The ballet company had ceased to exist a few hours earlier. Suddenly all rehearsals had to end, commissions were suspended (paid for but never premiered), no more tours, no more shows.
Reactions of incredulity came from all over the world.

How could a forty-year project, that had done so much for dance in Portugal, be put to an end? The Calouste Gulbenkian Foundation explained that the decision was part of a larger redefinition of its strategy, intended to improve its support for dance through a more “active and interventionist set of actions, much more vivid“ than the permanence of a resident company. Though it did not come as a total surprise – since the early 1990‘s, with the growth of the dance market, there had been talks about the position of Ballet Gulbenkian in relation to emerging projects and companies, some of which were founded and directed by former Ballet dancers such as Vera Mantero, João Fiadeiro and Olga Roriz. Some believed it could have an important influence on supporting independent projects, new choreographers, ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Juli 2006
Rubrik: Celebrities, Seite 27
von Tiago Bartolomeu Costa

Vergriffen
Weitere Beiträge
Josef Nadj

Die Anekdote wird immer wieder gern zitiert: Josef Nadj, der gelernte Grafiker, wurde kein Tänzer, sondern lernte die Kunst der Mimen. Doch für diese Sparte gab es im französischen Kulturministerium keinen zuständigen Beamten. Von Geldern ganz zu schweigen. Also bezeichnete er sich als Choreograf. Heute leitet er eins der neunzehn Centres chorégraphiques nationaux,...

Gewalt & Leidenschaft

Zart schreitet Blanche unter ihrem Florentiner Hut am Arm des Arztes entlang der Bühnenrampe aus dem Haus Kowalski, das ihr so vulgär erscheint. Entzweit mit sich selbst: zwischen dem Triumph, von einem feschen Mann fortgeleitet zu werden, und der Ungewiss­heit, wohin er sie führt. Unstet ihre Augen, fahrig die Hände. Stanley winkt der Verstoßenen eine Spur zu...

Johannes Wieland

New York ist ein verlassener Fleck Erde. Verlassen von den logischen Prinzipien.
Ein freischaffender Choreograf in New York zu sein, ist eine eingeschränkte Selbstmorderklärung. In einer Stadt mit dieser unheimlichen Choreografendichte und unzähligen erschwerenden Umständen mutiert man selbst täglich zu einer Problembewältigungsmaschine. Einerseits. Andrerseits...