the good side of pain
Das Verhältnis zum Schmerz: Aus Sicht der Tänzer ist es ein fortwährender Dialog. Die «gute» Seite des Schmerzes gestattet dem Körper, an seine Grenzen zu gehen, ohne Schaden zu nehmen, indem der natürliche Abwehrmechanismus des Körpers respektiert, nicht ignoriert wird.
Untersucht man das Verhältnis von Schmerz und Tanz, so ist es hilfreich, die jüngste Definition von «Schmerz» anzuerkennen, die von der führenden Instanz auf diesem Forschungsgebiet, der International Association of the Study of Pain (IASP), formuliert wurde: «Schmerz ist eine komplexe Empfindung, die sich als unangenehme sensorische und emotionale Erfahrung im Zusammenhang mit tatsächlichem oder potenziellem Gewebetrauma äußert oder mit den Begriffen eines solchen Traumas beschrieben wird.» Dieses vitale körperliche Signal zur Vermeidung tatsächlicher oder empfundener Gefahren dient als äußerster Ausgleichsmechanismus auf der Suche nach dem Weg des geringsten Widerstandes beim Anstreben jener höchsten physischen oder emotionalen Vollendung, die im Tanz verlangt wird.
Das Gehirn verspätet sich
Schmerz ist der ultimative Lehrer. Er hält das Nervensystem und die Ambition der Tänzer im Gleichgewicht. Dasselbe ...
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Tanz Mai 2014
Rubrik: praxis, Seite 66
von Peter Lewton-Brain
Ganz so schlimm kommt es dann doch nicht. «Das Leben ist ein Tappen im Dunkeln», heißt es am Anfang, ein Leitspruch, projiziert auf den Eisernen Vorhang. Doch alle drei Ballette hat Stefan Woinke auf der Bühne des Großen Hauses so ausgeleuchtet, dass keiner der Beteiligten im Dunkeln tappen muss. Und getappt wird beim Badischen Staatsballett ohnehin nicht. Das...
ausschreibungen_____
«contact emergy 14», Contest for Contemporary Dance, Erfurt
Wettbewerbstermin: 24. Oktober
Deadline: 21. Juli
festival.tanztheater-erfurt.de
Programm «tanz + theater
machen stark» für 2014
Ausschreibungsfrist: 15. September
buendnisse.freie-theater.de
«POOL 14 – Open Call»
Internationale TanzFilmPlattform Berlin, 11.–14. September
Open Call/Deadline:...
Kathryn Bennetts, Stuttgart haben Sie als Tänzerin erlebt. Zu Forsythe-Zeiten waren Sie Ballettmeisterin in Frankfurt. 2005 gingen sie als Direktorin ans Koninklijk Ballet van Vlaanderen in Antwerpen. Drei unterschiedliche Städte, drei unterschiedliche Kompanien, drei unterschiedliche Positionen, die zwangsläufig ganz unterschiedliche Erfahrungen ermöglichten –...
