Serie: Master-Macher
«Unsere Schüler können in Kultur doch geradezu schwimmen!» So schildert Antonio Vanni, der Leiter der Accademia Europea di Firenze (AEF), die Vorzüge dieser vornehmlich für ausländische Studenten konzipierten Schule, deren zentrale akademische Angebote um die Darstellenden Künste kreisen. «Gegenwärtig ist die AEF die einzige italienische Privatschule, die auf drei Jahre ausgelegte Bachelor-Studiengänge in den Fächern Oper, Jazz, Tanz und Bildende Kunst anbietet.
Unsere Lehrpläne fußen auf dem im europäischen Hochschulraum standardisierten ECTS-Punktesystem, nach dem wir pro Semester 30 Leistungspunkte vergeben. Außerdem sind wir in Italien die einzige Akademie, die ihre Programme nach US-amerikanischen Hochschulstandards ausrichtet – weil wir auch in den USA eine offizielle Anerkennung erreichen wollen.» Entsprechend werden Partnerschaften mit amerikanischen Universitäten unterhalten.
Alles ist hier auf Internationalität ausgerichtet: «Unser integriertes Lehrangebot bietet Veranstaltungen, die internationale Studierende der Fächer Musik oder Tanz hier im Frühjahrssemester beginnen können; durch die Anrechnung der Leistungspunkte verlieren sie keine Zeit – und übrigens auch kein ...
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Tanz Oktober 2016
Rubrik: Praxis, Seite 72
von Silvia Poletti
Von den Barrieren, Zäunen, Mauern, an denen man sich im Leben immer mal den Kopf einrennt, wenn nicht noch mehr, ist die Grenze zwischen Männern und Frauen eine der populärsten. Von der Pein, wenn diese mitten durch einen einzigen Menschen hindurchläuft, können Transidente berichten. Meist liegen diverse Kämpfe hinter ihnen, bevor sie ein ihnen gemäßes Leben...
Während der Ex-Chef neuerdings das Ballett der Mailänder Scala leitet, läuft seine einstige Truppe zu Hochform auf: Das Aterballetto, die längste Zeit von Mauro Bigonzetti profiliert, hat unter der Führung von Cristina Bozzolini nichts an Qualität eingebüßt. Im Gegenteil ist dem Ensemble eine choreografische Vielfalt zugewachsen, die ihm sichtlich gut bekommt.
Das...
auf dvd
renate wandert aus
Das Stück fällt in jeder Hinsicht aus dem Rahmen. Ungewöhnlich für Pina Bausch, hatte es schon vor der Premiere seinen Titel, und im Programmheft fand sich der Comic, der jetzt die DVD-Doku ziert. «Renate wandert aus» wird als «Operette» bezeichnet, und Mantovani lässt darin gleich anfangs die Liebe so erschallen, als ob der Himmel immer...
