The Maker’s Voice I

Auf der Suche nach der quotenfreien Zone.

Katerstimmung auf der weltweit wichtigsten Plattform für neue Tanzfilme, dem 10. internationalen dance screen, das in diesem Jahr in Brighton stattfand: Die Einschaltquote geißelt selbst mächtige, bislang selbstbewusste europäische Fernsehsender in den Niederlanden, Frankreich und Kanada. Der größte und bislang wichtigste Produzent für Tanzfilme, die TV-Anstalten, drehen den Hahn zu. Es tröpfelt nur noch spärlich. Neue internationale Koproduktionsmodelle werden gesucht und werden sich zukünftig beweisen müssen.


Das Festival dance screen gibt einen guten Überblick über weltweit aktuelle Tendenzen der letzten drei Jahre. Von den fast 240 eingereichten Beiträgen aus 28 Ländern kommt etwa ein Viertel aus Großbritannien, und die Hälfte der Filmemacher gehört der jungen Generation bis 35 an. Bei den insgesamt 145 Kamerachoreografien und filmischen Neuinszenierungen stammt sogar knapp ein Drittel aus England. Denn nur da gibt es über Arts Council England und South East Dance, die sich zudem mit Channel 4 Television gut vernetzen, weiterhin eine freie Tanzfilmproduktion in groß angelegtem Stil. Und diese Produktionsförderung steht im internationalen Vergleich nicht nur quantitativ vorn, ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Jahrbuch 2005
Rubrik: Schwerpunkt, Seite 36
von Birgit Hauska

Vergriffen