Tanzfilm Highlights

Clownsköpfe sitzen zu sechst in der Kiste auf einem Pier an der Küste von Südengland. Sie bewegen sich in einem so apart choreografierten Mechanismus, dass man ihnen für Stunden zuschauen könnte. Aber ein Rebell – und nichts anderes ist der Clown – entledigt sich der Clownsmaske, fragt nach dem Sinn, Gott und Leben und findet: «I’m wasting my time here». Tanz ist kein Entertainment für Erholungssuchende. Für Altmeister Lloyd
Newson sind es diese Fragen, die zum Meisterwerk führen.

In The Cost Of Living nach dem gleichnamigen Bühnenstück von DV8 verführt ein reizend tätowiertes Mädchen im Hula-Hoop-Reifen einen schüchternen Jungen, der nur frei sein kann, wenn ihn niemand beim Tanzen beobachtet. Ein Beinloser wird in einer Ballettklasse zum Tänzer, der seine Partnerin an ihren Füßen führt. So entstehen ungesehene choreografische Möglichkeiten in einem Spielfilm mit zahllosen Pointen. Die für die BBC produzierten 40 Minuten zeigen, dass eine gute und endlos viele kleine Ideen notwendig sind, um in einer Liga mitzuspielen, in der ein Tanzfilm wirklich Sinn macht. In der Liga der Filmemacher.
www.dv8.co.uk

Schweres Los. ... From Where I’m Standing ist ein Kurzfilm, in dem nicht ...

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Tanz Jahrbuch 2005
Rubrik: Schwerpunkt, Seite 8
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