Die Lehrerin: Polina Semionova

Sie sind gemeinsam von der Hochschule für Schauspiel «Ernst Busch» und der Staatlichen Ballettschule Berlin ab sofort zur Honorarprofessorin ernannt worden. Seit Sie 2012 das Staatsballett Berlin verlassen haben, tanzen Sie mit dem American Ballet Theatre und gastieren weltweit, etwa beim Bayerischen Staatsballett, an Semperoper und Mailänder Scala sowie am Sankt Petersburger Mikhailovsky. Was bedeutet Ihre Ernennung unter diesen Umständen konkret?
Ich werde Training geben und Repertoire coachen und zwar je nachdem, wie es mir meine Zeit erlaubt.

Ich kann nicht ständig präsent sein. Aber wenn ich in Berlin bin, unterrichte ich auch.

 

Auf ein Training kann man sich vorbereiten. Doch wie steht es mit dem Repertoire-Unterricht? Haben Sie da eigene Vorstellungen, oder gehen Sie auf das ein, woran gerade gearbeitet wird?
Das letzte Mal zeigten mir die Schülerinnen, woran sie mit ihrem eigenen Lehrer gerade gearbeitet haben. Je nachdem korrigiere ich das Gezeigte oder erkläre, was sich dabei alles in meinem Kopf abspielt, wenn ich diese oder eine andere Variation sehe. Es kann aber auch durchaus geschehen, dass ich für meinen Unterricht eigens eine Variation erarbeite, ...

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Tanz Januar 2014
Rubrik: praxis, Seite 72
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