Die Lehrerin

Christiane Meyer-Rogge-Turner

Seit 1977 leiten Sie die Lola-Rogge-Schule in Hamburg. Ihre Mutter gründete sie 1927 mit dem Schwerpunkt Ausdrucks­tanz. Von Albrecht Knust übernahm sie 1934 noch die Labanschule. Heute bieten Sie eine dreijährige Berufsfachschulausbildung zum staatlich geprüften Lehrer für Tanz und tänzerische Gymnastik im freien Beruf an. Interessant ist, Sie wollen keinen bestimmten Tänzerkörper formen, sondern Körperbewusstsein lehren.

Wir sehr ist das noch an Rudolf von Laban orientiert?
Schon während meiner Ausbildung fand ich in der Raumlehre Labans das Arbeiten mit ­Flächen interessant, um eine Ordnung im Körper und für die Bewegung herzustellen. Ich finde nur, seine Skalen legen den Tänzer zu sehr fest. Untersucht man aber innerhalb einer Ebene – dem wheel plane, door ­plane oder table plane –, welche Bewegungen man ihr zuordnen kann, ergibt sich ein ganz praktikables System. Meine Methode fußt auf Laban, ich habe mich allerdings nur auf bestimmte Prinzipien konzentriert.

Welche Prinzipien sind das?
Die klare Parallelstellung der Beine mit der aufrechten Beckenstellung. Natürlich haben die Schüler auch klassisches Training, doch gehen sie mit dem En dehors anders um. Ich arbeite mit ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz März 2010
Rubrik: Praxis, Seite 72
von Klaus Witzeling

Vergriffen