Portrait Wayne McGregor

Igor Zelensky hat für das Bayerische Staatsballett einen Starchoreografen angeheuert. Herausgekommen ist ein Dreiteiler inklusive Uraufführung und der progressivste Abend derzeit im Münchner Repertoire

Da ist er endlich, der von Anfang an geplante «moderne» Abend. Igor Zelensky hatte ihn bereits versprochen, als er zur Spielzeit 2016/17 als Chef des Bayerischen Staatsballetts antrat. Der international umjubelte englische Choreograf Wayne McGregor ist nun mit einem Dreiteiler, eine Uraufführung inklusive, auch in München angelandet. Er ist nach Christopher Wheeldon mit seiner «Alice in Wonderland»-Adaption der zweite Erfolgsgarant, den Zelensky vom Royal Ballet London ans Haus geholt hat. Im April hat «Portrait Wayne McGregor» die Ballettfestwoche eröffnet – stürmisch bejubelt.

Was gewiss nicht nur daran liegt, dass McGregor erstmals an der Bayerischen Staatsoper und mit dem Bayerischen Staatsballett gearbeitet hat und etwas Neues, bisher nicht Gekanntes zu bieten hatte – eine Ausnahme. 

Denn in dieser Saison wurde sogar das alljährliche große Gastspiel einer namhaften Kompanie bei der Ballettfestwoche gestrichen. Stattdessen arbeitete sich die zu gut zwei Dritteln runderneuerte Kompanie – zur Premiere gab die neue Solistin Elvina Ibraimova vom Bolschoi ihr Hausdebüt – Abend für Abend in einer kräftezehrenden Repertoireschau mit Abendfüllern auf, wie sie das Münchner Publikum ...

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Tanz Juli 2018
Rubrik: Produktionen, Seite 8
von Eva-Elisabeth Fischer