newcomer: aleš čuček

Der 25-jährige Slowene ist einer der Neuen im Tanztheater Wuppertal. Schwarze Augen im weichen Gesicht; die Haartolle sendet in alle ­Richtun­gen. Sein Initialerlebnis im Tanz? Der Lambada der Cousine im Kaninchenkostüm. Nach kreativem Kindertanz folgten Gesellschaftstanz, Hip-Hop, Stepptanz, Jazztanz, eine Schule für zeitgenössischen Tanz. P.A.R.T.S. in Brüssel nahm den passionierten Skilangläufer zum Studium auf. Nie stellte er infrage, die vier Jahre durchzuziehen. «Aber ich lernte viel von den Leuten, die zweifelten.

» Das makrobiotische Essen war ihm so neu, wie er die Schule «als Labor» begriff.

Seine Klasse durfte Teile aus Pina Bauschs Stücken lernen.«Toll, einfach, schwierig!» Er konnte für drei Wochen an die Folkwang-Hochschule gehen und eines Tages sogar zum Training nach Wuppertal. «Pina kam und schaute zu – und sagte nichts.» Er ­mochte das. Einmal lehrte ihn Kenji Takagi ein paar Phrasen. Sie sagte wieder nichts. Wochen später kam die Einladung. Während er das Studium beendete, probte er zeitweise mit Takagi und trat 2008 in Wuppertal an.

Er lernt das Repertoire. Das viermonatige Entwickeln des neuen Stücks 2009 war besonders, denn neben der Arbeit in der Gruppe sind ...

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Tanz Februar 2011
Rubrik: persönlich, Seite 24
von Melanie Suchy

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