Marguerite Donlon
«Es ist nicht die stärkste Spezies, die überlebt, auch nicht die intelligenteste, es ist diejenige, die sich am ehesten dem Wandel anpassen kann.» Charles Darwin
Die Auswirkungen der Pandemie auf das Leben der Menschen – der Verlust von geliebten Personen, von Arbeitsplatz oder Kontrolle – hat zu einem Rückgang von Enthusiasmus und Motivation geführt.
Stimmt das wirklich?
Was die Tanzwelt im Speziellen angeht, so konnte ich voller Stolz beobachten, wie sich Beweglichkeit, Disziplin und Kreativität durchsetzten und sich neue Wege des Arbeitens und Produzierens auftaten. Der Tanz boomte auf ganz unterschiedliche Weise, man konnte es auf unzähligen Plattformen erleben. Dank Online-Streaming konnten Fans, Freunde und Familienangehörige aus der ganzen Welt unsere Performances miterleben. Das hat ganz klar gezeigt, wie flexibel und progressiv unsere Kunstform ist. Wir wissen: Tanzprofis sind Leistungssportler, ihre Körper benötigen ständiges Training. Dass Künstler*innen, die sich endlich einen Platz in der Profiszene erarbeitet haben, in ihrer kurzen Karriere möglichst viel erreichen wollen, ist verständlich. Die Zeit arbeitet gegen sie. Deshalb war es in dieser Ausnahmesituation für ...
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Tanz Jahrbuch 2021
Rubrik: Pandemie, Seite 42
von
das auf-mich-selbst-zurückgeworfensein hat mir zeit gegeben, mich mit ein paar fragen auseinanderzusetzen, denen ich vor der pandemie keinen raum gelassen habe. das war wirklich positiv und hat mir geholfen, mich neu zu orientieren. ich habe gelernt, mir meine zeit nicht vollständig zu verplanen, um platz für spontane erlebnisse zuzulassen.
mich hat die weltweite...
Die Covid-19-Pandemie ist zu einer Tragödie für die Welt geworden, auch für die Welt des Tanzes. Von April bis Juni 2020 waren alle Theater geschlossen, Aufführungen wurden abgesagt, Wettbewerbe und Festivals verschoben. Die Tänzer und Tänzerinnen trainierten wie überall via Zoom – und, wichtig, ihre Gehälter wurden weitergezahlt. Im Juli 2020 gingen...
«Erfinden besteht in der Fähigkeit, das Potenzial eines Stoffes zu erfassen, und in dem Talent, Gedanken zu formen und zu gestalten, die ihm entsprechen.» Dieser Satz, von Mary Shelley 1831 mit Bezug auf das sprichwörtliche «Ei des Kolumbus» im Vorwort zu ihrem «Frankenstein»-Roman formuliert, lässt sich trefflich auf diese vermeintlich simple Kreation eines...
