Francesca Spinazzi

Francesca Spinazzi zwischen Mailand und Montreal

Francesca Spinazzi, nach fünf Jahren nehmen Sie Abschied als Tanzkuratorin des Deutschen Nationaltheaters. Wie hat Weimar den Verlust eines eigenen Tanzensembles verkraftet?                                                                             Widerstand habe ich von Seiten der Rezensenten gespürt, weil sie mit Recht den Verlust des Ensembles beklagt haben. Gleichzeitig galt es, den Weggang von Bernd Kauffmann zu ver­schmer­zen.

Ich habe deshalb von vornherein ein Programm entwickelt, das die Kenner befriedigt – und ein breites Publikum mit auf die Reise nimmt. Beides ist ge­lungen. Für das Große Haus wählte ich anfangs Arbeiten aus, die auch ein Kauffmann beim Kunstfest hätte zeigen können. Im E-Werk, der eigentlichen Werk­statt, ließ ich dagegen meiner Lust am Experiment freien Lauf und konnte mit meiner subjektiven Anthologie des zeitgenössischen Tanzes sofort ein junges Publikum begeistern.

Die Neugier ist geblieben?                                                                                       Und wie! Wenn man schon über kein eige­nes Ensemble verfügt, muss man ein klares Konzept verfolgen. Ich habe deshalb eine Tour d’horizont für fünf Jahre entworfen – und ...

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Tanz Juli 2005
Rubrik: Magazin, Seite 14
von Hartmut Regitz

Vergriffen