Stellungnahme

Giselle Leichtentritt antwortet ihren Kritikern

Kaum war mein Artikel über Balanchines unvollendete «rjivfhs jvfhjd» in der Oktobernummer 2003 von ballet-tanz erschienen, steckte ich bereits wieder über beide Ohren im Schreiben eines Ballett-Szenarios für den Komponisten Philippe Fénelon und den Choreografen Daniel Larrieu nach Jorges Luis Borges weltberühmter Kurzgeschichte «Las ruinas circulares» – als sich die ersten Zweifler an der Wahrhaftigkeit der von mir doch ausführlichst recherchierten und überprüften Balanchine-Geschichte meldeten.


Sowohl im Fischer-Verlag wie auch bei Octopus hieß es offiziell, von einer Frau Watanabe sei keine Buchveröffentlichung geplant.
Inoffiziell erfuhr ich beim Londoner Verlag, Frau Watanabe hätte seit längerem nichts mehr von sich hören lassen, und auch ihr versprochenes Manuskript, ließ man mich unter dem Siegel der Verschwiegenheit wissen, wäre längst überfällig. Als ich daraufhin mit Frau Watanabe Kontakt aufzunehmen versuchte, stellte sich heraus, dass ihr Telefonanschluss in Montauk nicht mehr funktionierte.
Ein Brief, den ich ihr schrieb, kam mehrere Wochen später mit der Bemerkung «Return to sender, name unknown» zu mir zurück. Da raffte ich mich eines Nachmittags zu einem erneuten Besuch ...

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Tanz August/September 2005
Rubrik: Magazin, Seite 16
von Giselle Leichtentritt

Vergriffen