Les jardins de l'innovation

Choreograf-i und Industr-i – Im Labo-i in Grenoble lernen Industrielle, Wissenschaftler und Künstler miteinander zu reden. Ihre Brücke zur Verständigung ist der Tanz. Thomas Hahn hat sich in diesem unkonventionellen Tanzlabor umgeschaut

Wie entstehen Ideen?

Wozu dient Kreativität? Wie erfährt der Marketing-Mann, der Forscher, der Entwickler, wovon die Kunden träumen oder wie die Arbeiter ihren Körper besser einsetzen? Indem Künstler, Industrielle und Wissenschaftler gemeinsam ihre Grundlagen infrage stellen und nach einem neuen Gleichgewicht suchen! Labo-i heißt die Zauberformel aus Grenoble . Das «i» steht für l’imaginaire, für Visionen und Vorstellungswelten. Ein informeller Gesprächszirkel, in dem Kunst, Forschung und Industrie das ganze Jahr über dialogisieren.

Und alles daran setzten, genau solche Fragen wie die eingangs gestellten aus den Hinterköpfen tunlichst zu verbannen. Wenn überhaupt ein «Ziel»  formuliert wird, dann vielleicht, neue Perspektiven zu entdecken.
Nun muss, wer in Grenoble den Horizont ­erblicken will, erst einen Gipfel erklettern. Die Stadt liegt eingekeilt zwischen Alpen, Voralpen und dem Massiv des Vercors. Grenoble ist eins der führenden Forschungszentren Europas und das zweitgrößte in Frankreich mit Universitäten und einem Geflecht aus Zentren für Physik, Soziologie, Geografie, Elektronik, Kommunikationswissenschaften, Biologie und mehr. Vor allem entsteht hier, hervorgegangen aus ...

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Tanz Juni 2006
Rubrik: Workshop, Seite 68
von Thomas Hahn

Vergriffen
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