kalender
_____deutschland
On tour
«18. Internationales Solo Tanz Theater Festival», Gala der Preisträger: Tom Weinberger mit «Nemek», Josh Martin mit «Leftovers», Jann Gallois mit «P=mg», Annamari Keskinen in «Cold Bright She» von Shannon Gillen, Hemabharathy Palani mit «TRIKONANGA» und Jain Souleymane Kone mit «Maa Labyrinthe»: Stuttgart, Treffpunkt Rotebühlplatz, 14., 15. Nov.; Ulm, Stadttheater, 16., 17. Nov.; Heidelberg, HebelHalle, 18. Nov.; Augsburg, Kulturhaus abraxas, 19. Nov.; Lindau, Stadttheater, 20. Nov.
; Regensburg, «Regensburger Tanztage», Unitheater, 22., 23. Nov.; Karlsruhe, «Tanz Festival Tempel», 25. Nov.
solo-tanz-theater.de
Augsburg
Theater «Where I end and you begin», Choreografien von Edward Clug (tanz 5/14) und Katarzyna Kozielska. 15. Nov.
Premiere «Romeo und Julia» in der Choreografie von Young Soon Hue. 29. Nov., 2. Dez.
theater-augsburg.de
Bautzen
Theater Die Tanzcompany des Gerhart Hauptmann Theaters Görlitz/wee dance company zeigt «Romeo & Julia» von Dan Pelleg und Marko E. Weigert. 7.–9., 20. Nov. g-h-t.de
Berlin
Akademie der Künste, Hanseatenweg «going into contact_eine permeable Spiralinstallation», Installation zur Geschichte der Kontaktimprovisation. 1., 2. ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz November 2014
Rubrik: kalender und kritik, Seite 36
von
Wer sich zutrauen würde, eine Geschichte des zeitgenössischen Tanzes zu schreiben, käme schnell zur Erkenntnis: Es gibt keine richtige Reihenfolge. Es scheint unmöglich zu sagen, auf Choreograf X folgte Choreografin Y. Was in einem Stadttheater noch gültig zu sein scheint – nach Youri Vámos in Düsseldorf kam Martin Schläpfer – ist dennoch ungültig, denn Schläpfer...
Wer in den 1970er-Jahren in Berlin nach zeitgenössischem Tanz suchte, der blieb ohne Erfolg. Tanz – damit assoziierten die Einwohner der geteilten Stadt: klassisches Ballett, Tatjana Gsovsky und Opernhaus. Die letzten Impulse der deutschen Tanz-Avantgarde hatten sich verflüchtigt, das Essener Folkwang-Studio lag in weiter Ferne, und die «Internationale...
Martin Schläpfer blickt verdrießlich auf seine Füße. Er probiert die komplizierte Schrittfolge aus verketteten Bourrées und Échappés erneut. «Ich kann das noch nicht», sagt er, und schleudert das rechte Bein nach vorne. Halb belustigt, halb verärgert streicht er sich durchs Haar. Wie ein Schuljunge wirkt der Chef des Ballett am Rhein im Probensaal in...
