jason beechey

ballet why and how

Zur Konferenz «Ballet why and how» in Stockholm wurde ich gebeten, etwas über sogenannte «Lehrlingsprogramme» zu sagen, die den Übergang vom Studenten- ins professionelle Tänzer-Dasein ermöglichen. Zwei Programme sind mir vertraut: das europäische «D.A.N.C.E. Programme» und das «Apprentice Programme» zwischen dem Semperoper Ballett und der Palucca Hochschule für Tanz in Dresden. Notwendig wurden beide, weil die Zeiten, als Kompanien sich Grünschnäbel leisteten, um mit ihnen den Hintergrund zu füllen, vorbei sind.

Heute ist jedes Kompaniemitglied vom allerersten Tag an durch ein extrem unterschiedliches Repertoire gefordert, das zudem nach eigenem kreativen Input ab dem frühesten Probenstadium verlangt. Das gilt in gleichem Maß für die freie Szene, der genauso wenig geschenkt wird und die unter dem Druck einer internationalen Professionalisierung hart um ihre Förderung kämpfen muss.

So entstand 2004 das «Dance Apprentice Network aCross Europe», das vor allem Bereiche berücksichtigte, die in der Tanzerziehung nicht abgedeckt wurden. Es machte Tänzer mit der Arbeitsweise von Frédéric Flamand, William Forsythe, Wayne McGregor und Angelin Preljocaj vertraut. Und zwar nicht, um sie für ...

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Tanz August 2012
Rubrik: praxis, Seite 105
von