unbedingt

In Heinz Spoerlis «Peer Gynt» weist Iana Salenko ihren Mann Marian Walter erst ab, dann wartet sie auf ihn lange 30 Jahre. Im echten Leben undenkbar für beide. Ein Gespräch.

Iana Salenko, stimmt es, dass Sie der Liebe wegen nach Berlin gekommen sind?
Iana Salenko: Ja, ich bin wegen Marian hier. Ich habe ihn zunächst gefragt, ob er zu mir in den Ukraine kommen würde. Aber er meinte, es sei besser, wenn ich nach Berlin gehe. Damals war ich in meiner Heimat schon eine bekannte Tänzerin, das gab ich auf für ihn.

Marian Walter, kennengelernt haben Sie sich 2004 beim «5. Österreichischen TanzRat Contest», bei dem Sie beide den ersten Preis gewannen. Wer hat denn die Initiative ergriffen?
Marian Walter: Iana hat mich ins Auge gefasst.

Sie hatte damals schon mehr Wettbewerbe absolviert und war deshalb entspannter. Für mich war es das allererste Mal, ich war ganz auf mich konzentriert. Erst bei der Gala der Preisträger haben wir uns gegenseitig Blicke zugeworfen.

Als Sie Marian Walter tanzen sahen, waren Sie gleich hingerissen?
Iana Salenko: Zuerst kam er mir ein wenig schüchtern vor. Aber als ich ihn auf der Bühne sah, habe ich mich sofort in ihn verliebt. Ich habe danach alle Mädchen gefragt: Habt ihr diesen süßen Typen gesehen?
Marian Walter: Alle haben ihr dann gesagt: Der ist bestimmt schwul!

Und wie haben Sie herausbekommen, ob er auf Frauen oder Männer ...

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Tanz November 2011
Rubrik: menschen, Seite 20
von Sandra Luzina