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Robert Tewsley geht auf das Ende seiner Tänzerkarriere zu – und hat sich gezielt auf eine Führungsposition vorbereitet. Auf welchem Weg und mit welchem Ergebnis, das verrät er im Gespräch mit Hartmut Regitz

Robert Tewsley, man könnte den Eindruck gewinnen, als hätten Sie Ihre Tänzer-Karriere sorgfältig geplant – die Stationen sind eindrucksvoll: Ausbildung an der Royal Ballet School, Solist beim Kanadischen Nationalballett, danach in Stuttgart, London und schließlich beim New York City Ballet, bevor Sie freischaffend wurden.
Wenn ich auf die letzten 24 Jahre zurückblicke, sieht tatsächlich alles nach sorgfältiger Planung aus. Doch dem ist nicht so.

Wenn man offen ist, Gelegenheiten zu ergreifen und Risiken einzugehen, kann vieles passieren, was so nie vorhersehbar gewesen wäre!

Was Sie aber mit Sicherheit vorbereitet haben, ist das Leben nach dem Tanz. Alle Tänzer müssen sich irgendwann darauf vorbereiten, und heute wird viel mehr über dieses Thema debattiert als früher. Ich hatte das Glück, als freischaffender Tänzer genug Zeit zu haben, um nebenher an einer Universität zu studieren. Zunächst machte ich einen Abschluss in Deutsch an der Open University in London. Später kam ein BA auf dem Honours-, also vertiefenden Level, in European Studies hinzu.

Sie hatten ein Ziel vor Augen?
Ja. Mit der Zeit trat mein Interesse für eine Führungsposition immer klarer zutage. Mir ...

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Tanz Januar 2014
Rubrik: ideen, Seite 64
von Hartmut Regitz