Graz

Graz war 2003 Kulturhauptstadt. Nun steht die zweitgrößte Stadt Österreichs vor der Pleite. Trotzdem soll ein Tanzhaus entstehen. Ungeachtet eines Schuldenbergs von rund 700 Millionen Euro. Aber das lokale Tanznetz Steiermark ist optimistisch. Das Tanz-Haus wird auch eher eine Tanz-Etage, 320 qm groß, in einem Palais mit zwei Ballettsälen und zwei Studios sein. Das jährliche künstlerische Budget von 60 000 Euro soll zu gleichen Teilen von der Stadt Graz, dem Land Steiermark und dem Bund getragen werden. Zur Sanierung der Immobilie werden 260 000 Euro benötigt.

Um auf sich aufmerksam zu machen, haben die Initiatoren kürzlich ein einwöchiges Event veranstaltet, in das die Stadt Graz doch immerhin 17 000 Euro zu investieren bereit war. Das Lobbying war erfolgreich. 

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Februar 2005
Rubrik: Magazin, Seite 14
von Helmut Ploebst

Vergriffen
Weitere Beiträge
Björn Elisson: «Volt»

The most pleasing thing about Volt in Stockholm, apart from it being so stimulatingly strange, is that it is the product of genuine craftsmanship. Choreographer Björn Elisson has moulded the movements deeply into the muscular structure of the dancers’ bodies with the result that the choreography has the precision quality of an engraving. Through this a certain...

“Joe” was a success, but the dancers didn’t got paid

Canada’s media proudly echoed the formidable success of Jean-Pierre Perreault’s Joe tour throughout Europe. At a cocktail party after a performance in London, a representative of the Que­bec Delegation humorously acknowledged the ambassadorial dimension of the 32 dancers’ role with the statement: “You did in one evening what I do in one year.” They were receiving...

Mensch oder Schwan?

Wohl in keinem anderen Land sind sich die Welten der Kunst und der Wirtschaft traditionell so spinnefeind wie in Frankreich. Hier verbringen Künstler den größten Teil ihrer Zeit damit, sich durch den Dschungel der Subventionstöpfe und Formulare zu kämpfen. So haben sie vor allem erlernt, sich in einer Sprache anzubieten, die in den Ohren der Kulturinspektoren des...