das goethe-institut

verleiht der Tanzplattform eine besondere Wichtigkeit. Sie holt die Veranstalter ins Land, die über den Weltruf deutscher Tanzkünstler mitentscheiden. Wie funktioniert dieses «Reisebüro»?

Ihr Flair, heißt es, verdanke die Tanzplattform zum großen Teil dem Goethe-Institut. Dass so viele Fachleute aus dem Ausland auflaufen, auch aus Gegenden, in denen es keine Subventionen samt Reisekostenbudgets gibt, ist dieser deutschen Kulturinstitution zu verdanken. Im Auftrag des Auswärtigen Amts nimmt das Goethe-Institut folgende Aufgaben der Auswärtigen Kulturpolitik wahr: «Die Pflege der internationalen kulturellen Zusammenarbeit und die Vermittlung eines umfassenden Deutschlandbilds durch Informationen über das kulturelle, gesellschaftliche und politische Leben.

» So steht’s in der Satzung.

Mit Tanz haben die 136 Institute weltweit, ihre Zentrale in München und ein Hauptstadtbüro in Berlin alle mehr oder weniger zu tun. Wie viel Interesse ein Institut an Tanz tatsächlich hat, liegt allein am Leiter, der alle fünf Jahre wechselt. Denn die Zentrale in München wurde in den letzten Jahren immer mehr zu einer «Dezentrale». Die Institute und ihre sie koordinierenden Regionalinstitute haben die Entscheidungsmacht und das Geld vor Ort. Zudem agieren alle Goethe-Institute «partnerbasiert», das heißt nur in Kooperation mit lokalen Theatern, Festivals oder Ausbildungsstätten. Wenn diese ...

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Tanz Februar 2012
Rubrik: produktionen, Seite 8
von Melanie Suchy