Ginette Laurin: «ANGELs»

in Montréal

Tanz - Logo

The intimate universe of Ginette Laurin and her seven O Vertigo dancers is on view for the entire world to see. Because the world premiere of “ANGELs” represents a departure for the Montréal-based choreographer who since the start of her prolific career has solidified her reputation on the international stage with her poe­tic, physically dynamic dances.

In truth, Laurin has for some years been drifting choreographically, but in her last piece, “Passare,” and more boldly in this newest work, her need to divest herself of excess and trappings, and emptiness, is ever-present and that‘s encouraging.
In “ANGELs,” Laurin states that she wanted to investigate the personal fantasies of her dancers. First she elicited their stories and then launched into a physical process that would facilitate later choreographic development. The piece opens with two dancers entering the stage, with headset microphones, talking to each other in a mock telephone conversation. One (Michelle Rhode) faces the audience, seated on stool, while the other (Mélanie Demers), with her back to the crowd, is being captured live on video. Transparent plastic curtains offset a white floor, while a video screen (what looks ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz März 2006
Rubrik: on stage, Seite 40
von Philip Szporer

Vergriffen
Weitere Beiträge
Sybil Shearer

Noch vor seinem Stuttgarter Engagement tanzte John Neumeier in der Kompanie von Sybil Shearer, und sie ist es letztlich gewesen, die den «stärksten Anstoß für meine choreografische Arbeit gab», wie sich Hamburgs Ballettintendant erinnert: eine «Einzelgängerin» des Modern Dance, die in ihrer Jugend mit Merce Cunningham verglichen wurde, sich später aber einem...

Moira Shearer

Es gab mindestens drei Tänzerinnen, die im Kino zu Weltruhm kamen. Die berühmteste war die tänzerisch schwächste: Audrey Hepburn. Cyd Charisse blieb nur die anmutige Zierde der MGM-Musicals. Doch Moira Shearer, die am 17. Januar 1926 in Dunfermline/Fifeshire als Norma King geborene, tizianrothaarige Tochter eines schottischen Bergbauingenieurs, war auch der Stolz...

Fähnrich Tanz

Die Gleichwichtigkeit der Nachrichten verkündet täglich das Ungleichgewicht der Welt. Was hat da der Tanz zu suchen? Sicher, Tanz ist die älteste Geste der Versöhnung, überall auf der Welt. Versöhnung mit sich, den Göttern und den Gästen. Das war immer schon so. Frank Weigand fuhr ins Westjordanland und nach Israel: Versöhnung? Trotz Road Map: die Zeiten des «Schon...