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erhielt 2014 für ihr Stück «Teruel» den Publikumspreis des Off-Festivals von Avignon. Die Kompanie aus Sion in der Schweiz verwirklicht konsequent ein Konzept, mit dem sie vor 25 Jahren begann. Finanziell unabhängig und als Stiftung organisiert, wagt die Truppe immer komplexere Projekte, besitzt ein eigenes Theater, vernetzt sich lokal wie global und verteidigt ihre Freiheit erfolgreich. Eine Utopie? Interface, gegründet und geleitet von Géraldine Lonfat und André Pignat, hat ein Repertoire von inzwischen sechs Stücken aufgebaut, die zwei- bis vierhundertmal aufgeführt werden.

Inzwischen helfen dreißig Unternehmen oder Privatpersonen, Projekte zu finanzieren. Auch staatliche Subventionen fließen. Zu Beginn hatte Interface diese Förderung bewusst abgelehnt, aus Angst vor der Abhängigkeit von einer einzigen oder stark dominanten Geldquelle. Aus einer starken Position heraus entwickelt man heute ein Konzept der ethischen Verantwortung, das für die Kompanie selbst und ihre Förderer gilt. Es lautet: Was immer wir tun, es muss positive Auswirkungen auf die Gesellschaft haben. In langfristigen Partnerschaften arbeitet Interface mit Unternehmen, die nicht nur Geld verdienen, sondern ...

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Tanz Jahrbuch 2015
Rubrik: die hoffnungsträger, Seite 166
von Thomas Hahn