Christiane Theobald: "Shut Up and Dance - Updated"

Berlin

Christiane Theobald,
was fasziniert die stellvertretende Intendantin des Staatsballetts an einem angesagten Berliner Club wie dem Berghain? Dass Michael Teufele und Norbert Thormann, die Betreiber, überhaupt nicht schockiert waren, wenn ein Staatsballett anfragt. Die lieben Gegensätze und Brüche wie ich auch. Es gibt keinen größeren Kontrast als den zwischen einem Club und einem Ballett. Und weil wir vor zwei Jahren mit dem ersten Versuch, Tänzer als Choreografen auszuprobieren, im Magazin der Staatsoper waren, wollte ich diesmal etwas, das gar nichts mit dem Opernbetrieb zu tun hat.

Weil es für mich ganz wichtig ist, dass wir als Staatsballett eine eigene Marke sind, kein Opernballett.

Wenn ich mir das Berghain mit dem dort ansässigen Label Ostgut für zeitgenössische Kompositionen durch DJs vorstelle, auf die der ganze Laden tanzt, wie kommt man dort umgekehrt auf Ballett-Tänzer? Als zwei unserer Tänzer hörten «Berghain», waren die völlig begeistert. Da gehen die doch selbst hin. Dass für sie exklusiv Ostgut eine CD rausgebracht hat, ist doch eine Ehre. Die Musik war da, wir hatten zwölf Bewerbungen im Ensemble, daraus gab es eine Auswahl in einer Art Wettbewerb für netto eine ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz Juni 2007
Rubrik: Der Kalender, Seite 33
von Arnd Wesemann

Vergriffen