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Bücher die Tänzer interessieren, sind oft gar nicht für Tänzer geschrieben. Sie tragen Namen wie Teaching Classical Ballet, doch für eingefleischte Ballettlehrer wirken sie eher wie Handbücher für Neueinwanderer oder Haftentlassene. From scratch, zu nah am Allerselbstverständlichsten, schreibt John White, ein Ballettpädagoge kubanisch-russischer Schule, als dass diese Lektüre auch nur einen Lehrer interessiert.

Für Tänzer dagegen ist das Buch schon deshalb lohnend, weil da Sachen drin stehen wie, dass ein guter Lehrer seinen Schüler niemals beleidigen und ihm keinen Schaden zufügen soll. Whites Buch (bei upf.com) ist ein Lesevergnügen für die, die an der Stange stehen und ihren Lehrer korrigieren wollen. Hier ist die Chance dazu.
Amüsiert blättern kann man im Werk von Isabelle Alena Spielberger. Ihr Notizbuch Der Tänzer als Tanzpädagoge (bei bod.de) duzt den Leser notorisch. Nur warum? Die selbstgestrickte Pädagogin erzählt, dass man sich vor dem Training aufwärmen soll. Aber wem? Nicht dem Tänzer, wie im Titel angedeutet, sondern einem Publikum, das wohl jünger als 15 Jahre ist. Warum gibt sie das nicht zu?
Ein ganz anderes Kaliber ist die Tanzmedizin in der Praxis von Liane Simmel ...

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Tanz August/September 2009
Rubrik: Praxis, Seite 105
von

Vergriffen
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Ja, er ist es, der Kylie Minogue und Tina Turner zum Tanzen brachte. Dass ein Choreograf den Ausflug in die Pop-Etage des Tanzes auch gut für eine ernsthaftere Annäherung gebrauchen kann, sah man dem katalanischen Choreografen Rafael Bonachela bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen etwas zu mühelos an. Immerhin dort zeigte das in London beheimatete Ensemble seine...

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