ausstellungen und tanz im TV

tv: jirí kylián...

...ist einer der ganz Großen der Zunft. Viele seiner Stücke gehören zum Welt­repertoire, die klassischen und modernen Kompanien wetteifern darum, etwas von ihm tanzen zu dürfen. Doch der Choreograf selbst ist ein zurückhaltender Mensch, der selten Interviews gibt und den öffentlichen Auftritt nach Möglichkeit vermeidet. Dem Regisseur Don Kent ist es gelungen, Kylián zur Mitarbeit an einem neuen Filmporträt – das zweite über den fast 65-jährigen Choreografen überhaupt – zu überzeugen.

Von dieser Dokumentation hofft Kylián selbst, sie möge eine Spur von ihm für künftige Generationen hinterlassen. Wir sehen ihn also in Prag, seiner Heimatstadt, und in Den Haag, wo er zum künstlerischen Direktor des Nederlands Dans Theater wurde und das er zu einer weltberühmten Kompanie machte. Die Dokumentation «Jirí Kylián. Vermächtnis eines Choreografen» sendet arte am 7. November; bis sieben Tage nach der Austrahlung steht der Film in einer Streaming-Fassung auf arte+7 bereit.
 

3sat, www.3sat.de
20. Nov., 12.00h: «Der mit der Werbung tanzt», der Tänzer und Choreograf Foofwa d'Imobilité und seine Guerilla-Aufführungen in Supermärkten, Einkaufszentren und Banken, Film von Nicolas ...

Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo

Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
  • Alle tanz-Artikel online lesen
  • Zugang zum ePaper
  • Lesegenuss auf allen Endgeräten
  • Zugang zum Onlinearchiv von tanz

Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen

Digital-Abo testen

Tanz November 2011
Rubrik: kalender und kritik, Seite 50
von

Weitere Beiträge
tänzerpaare...

...sind ja etwas so Selbstverständliches: Mann und Frau im Pas de deux. Was für ein liebreizendes Bild von Liebe. Aber dass ein Maler und eine Malerin innig sich ein gemeinsames Bild erschaffen. Oder eine Schriftstellerin und ein Schriftsteller in Liebe zueinander ein Buch verfassen – davon schon gehört? So etwas hat Seltenheitswert. Nicht im Tanz. Sol León und der...

rennes: François Verret: «Court-circuits»

«Empört euch», schrieb Stéphane Hessel, Held der Résistance und derzeit das soziale und politische Gewissen Frankreichs. Unermüdlich ist er dabei, Ungerechtigkeiten und Missstände aller Art anzuprangern. Fran­çois Verrets neues Stück liest sich wie eine choreografische Umsetzung von Hessels Brandschrift. So engagiert, ­so virulent, auch so vorhersehbar. Die Figuren...

unbedingt

Iana Salenko, stimmt es, dass Sie der Liebe wegen nach Berlin gekommen sind?
Iana Salenko: Ja, ich bin wegen Marian hier. Ich habe ihn zunächst gefragt, ob er zu mir in den Ukraine kommen würde. Aber er meinte, es sei besser, wenn ich nach Berlin gehe. Damals war ich in meiner Heimat schon eine bekannte Tänzerin, das gab ich auf für ihn.

Marian Walter, kennengelernt...