Ausstellungen 5/22

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JAHRESTAGE. GESCHICHTEN AUS DER GESCHICHTE DES TANZES
Die Musealisierung des Tanzes ist ein zweischneideiges Schwert: Einerseits ist der Tanz flüchtig wie kaum eine andere Kunst, exisitiert nur im Moment der Aufführung. Andererseits will man natürlich archivieren, der Nachwelt etwas hinterlassen. Das Deutsche Tanzarchiv in Köln hat diese Aufgabe übernommen und präsentiert Teile seines umfangreichen Archivs in der «Jahrestage. Geschichten aus der Geschichte des Tanzes» betitelten Ausstellung. Angekündigt ist «ein subjektiv-historisches Panorama der Tanzkunst im 20.

Jahrhundert aus der Perspektive seiner großen und kleinen, prominenten und weniger prominenten Akteure». Vielleicht muss das Thema mit diesem leicht spröden Unterton angegangen werden, damit man versteht, dass ein Archiv erstens unverzichtbar ist und zweitens ein Reservoir, in dem sich verfängt, was von der Kunst übrig bleibt. Bis 26. Februar 2023; www.deutsches-tanzarchiv.de

Dessau, Bauhaus Museum, www.bauhaus-dessau.de
«Bühnenpuppen. Oskar Schlemmer und Kia LaBeija»: Historische Dokumente zu Schlemmers «Triadischem Ballett» treten in Dialog mit der Videoinstallation zur Performance «(Untitled) The Black Act (2019)» der ...

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Tanz Mai 2022
Rubrik: Kalender, Seite 53
von

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HULOT, JULLY, CUNNINGHAM «VERKLÄRTE NACHT»

Ein Triple Bill ist nicht zuletzt die Gelegenheit, unterschiedliche choreografische Sprachen an einem Abend kennenzulernen. Der Oldenburger Ballettdirektor Antoine Jully (tanz 2/21) führt diesen Gedanken noch weiter: Nicht nur drei verschiedene Choreografen beliefern «Verklärte Nacht», der Abend ist mit Neoklassik, Ballett und (Post-)Moderne auch ein angedeuteter...

Treibgut

Sie sind noch da, die sich an den Achseln kratzenden Affen, die anmutig schleichende Pantherkatze, das raufende Wolfsrudel. In der Darstellung durch menschliche Performer*innen sind die Tiere kinderleicht zu erkennen, wie man das eben erwartet von einer tänzerischen Adaption des «Dschungelbuchs». Auch Namen wie Mowgli und Baghira, Balu und Kaa haben der Choreograf...

Screening 5/22

DOK.FEST MÜNCHEN
Das Münchner Dokumentarfilmfestival «DOK.fest» nimmt die Pandemieerfahrungen ernst und findet dieses Jahr als duales Festival statt: Vom 4. bis zum 15. Mai sind die eingeladenen Dokumentarfilme in Münchner Kinos zu sehen und erleben so ihre exklusive Leinwandpremiere vor Publikum, im Anschluss, vom 9. bis 22. Mai, können sie weltweit gestreamt...