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Horst Kløver

«Wenn du an etwas arbeitest – an irgendetwas –, dann willst du es verstehen. Du musst es sehen, aufnehmen und alles darüber lenen». Das war die Philosophie von «Papa Flash», dem Erfinder des Kamerablitzlichts, Harald E. Edgerton. Blitze als Stroboskope in Reihe zu schalten, um damit Tänzer zu fotografieren, das machte ­Gjon Mili in den Dreißigern in New York berühmt. Heute entwickelt Horst Kløver diese Technik digital weiter.

In seiner Ausstellung «Etudes #1–8 from Project One» mit Tata Jashiashvili, der georgischen Tänzerin des Staatsballetts Berlin, zerlegt er ihre Bewegungssequenzen in Einzelphasen, die deutlich kürzer sind als das, was Auge, Gehirn und die Tänzerin selbst wahrnehmen.

Unlauter wäre es, hier einen Meilenstein der sogenannten Chronofotografie erkennen zu müssen. Lauter sauber gereihte Schritte sehen auch so einfach toll aus. Noch bis zum 31. Mai in der Lounge solar berlin, Stresemannstr. 76

solarberlin.com, firstlandingjump.com

 

Berlin, Das Verborgene Museum  

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Tanz Mai 2010
Rubrik: KALENDER, Seite 42
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