Ausstellung 10/23
NOA ESHKOL
Noa Eshkol ist in erster Linie als Tänzerin, Choreografin und Tanztheoretikerin bekannt. Die 2007 im Alter von 83 Jahren gestorbene Israelin war allerdings auch Bildende Künstlerin, die Wandteppich-Arbeiten herstellte, welche weit über den Tanzbereich hinausweisen. Die Berliner Galerie neugerriemschneider hat Eshkol schon mehrfach im Kunstkontext präsentiert, die Ausstellung «Movement Notations» schlägt die Brücke zwischen den Disziplinen: Gezeigt werden Arbeiten, die auf dem 1954 entwickelten Eshkol-Wachmann-Notationssystem für Tanz basieren.
Ab März nächsten Jahres wird das Georg-Kolbe-Museum dann anlässlich von Eshkols 100. Geburtstag ihre tänzerische Arbeit in Verbindung zu ihren Wandteppichen stellen. Noch bis 28. Oktober, Galerie neugerriemschneider, Berlin; www.neugerriemschneider.com
Dessau, Werkstattflügel im Bauhausgebäude, www.bauhaus-dessau.de
«Manda», filmisch-tänzerische Annäherung an (vergessene) Bauhaus bzw. Bauhäuslerinnen-Geschichten: Einer der Ausgangspunkte der Installation von Isa Rosenberger ist Manda von Kreibig, Tänzerin und Ballettmeisterin, die zwischen 1928 und 1929 mit Oskar Schlemmer den Stäbetanz am Bauhaus entwickelte (siehe S. 52). Bis 7. ...
Weiterlesen mit dem digitalen Monats-Abo
Sie sind bereits Abonnent von tanz? Loggen Sie sich hier ein
- Alle tanz-Artikel online lesen
- Zugang zum ePaper
- Lesegenuss auf allen Endgeräten
- Zugang zum Onlinearchiv von tanz
Sie können alle Vorteile des Abos
sofort nutzen
Tanz Oktober 2023
Rubrik: Kalender, Seite 46
von
«Ich bin der nette Onkel», lächelt der ältere Herr, «und ich bringe Kaffee und Süßigkeiten.» «Nimm nichts von Fremden!», das hat man schon häufig gehört, aber man sitzt seit mehreren Stunden im Zug, man ist kurz vor Dresden, man braucht jetzt einen Kaffee. Und der nette Onkel ist auch gar nicht so nett, dass er einem den Kaffee schenken würde, man muss für das...
Was er da zu sehen bekam, war für den jungen Sigmund Freud schwer zu fassen: Frauen, deren Körper sich wie ein Rundbogen wölbte – Füße und Kopf auf dem Klinikbett, während die Taille wie im Zenit über der Matratze schwebte. Und das war kein seltener Anblick, sondern an der Tagesordnung an der Pariser Salpêtrière, wo der Neurologe Jean-Martin Charcot vorzugsweise...
Berlin
DOPPELSTART
Jahrelang waren die Berliner Festspiele gleichsam tanzfreie Zone. Mit dem neuen Chef Matthias Pees ändert sich das glücklicherweise – und zum Einstieg gleich zweifach: Steven Cohen und Dimitris Papaioannou reisen im Oktober an. Als erstes gastiert der südafrikanische Künstler mit «Put your heart under your feet… and walk!», einer Hommage an...
