ausstellung
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anne teresa de keersmaeker versucht sich an einer getanzten Installation. Unter dem Titel «Work/Travail/Arbeid» erarbeitet sie ihr Stück «Vortex Temporum» aus dem Jahr 2013 neu: Das polyphon strukturierte Werk, das mit der Linearität und dem Zyklus-Charakter von Zeit spielt, setzt sie der radikal anderen zeitlichen und räumlichen Situation eines Museums aus. Die fließende Verwirbelung (Vortex) gerinnt zu Arbeit, zu genauen Analysen ihrer Bewegungskunst.
Wenn De Keersmaeker in der nächsten Saison drei ihrer Werke ins Repertoire des Balletts der Pariser Oper einspeist, soll «Work/Travail/Arbeid» auch im Centre Pompidou zu sehen sein. Die Uraufführung dieser Bewegungsstudie findet schon jetzt statt, in Brüssels Zentrum für zeitgenössische Kunst, WIELS, vom 20. März bis zum
17. Mai; wiels.org.
Bochum, Kunstmuseum, kunstmuseumbochum.de
«Charlotte Salomon. Leben oder Theater?». Bis zum 25. Mai
Brüssel, WIELS, wiels.org
Anne Teresa De Keersmaeker & Rosas präsentieren «Work/Travail/Arbeid». Vom 20. März bis zum 7. Mai
Hof, Freiheitshalle Hof, hof.de
«Backstage – Tänzerin und Choreografin Pina Bausch»,
Fotos von KH. W. Steckelings (tanz jb/14). Vom 20. März bis zum 19. ...
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Tanz März 2015
Rubrik: kalender, Seite 56
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Wien. Soeben nahm John Neumeier an der Staatsoper seinen Doppelabend «Josephs Legende» und «Verklungene Feste» aus dem Jahr 1977 wieder auf. Zwar nur für kurze Zeit. Dafür in erneuertem Gewand. Damals war der fantastische Fantasyfürst und Maler Ernst Fuchs der Ausstatter beider Ballette. Heute macht John Neumeier das lieber selbst. Für Bühne und Licht notiert der...
Die zeitgenössische Tanzszene in Kopenhagen ist klein. Angeführt wird sie von der Kompanie Dansk Danseteater, deren Leiter Tim Rushton ein glückliches Händchen besitzt, wenn es darum geht, seine Tänzerinnen und Tänzer beständig an ihren Aufgaben wachsen zu lassen. Manche versuchen sich auch auf dem Feld des Choreografierens – so bei der jüngsten Produktion der...
Eine Hotellobby in Oslo, vor den Fenstern tanzen Schneeflocken und verhüllen die städtische Belle-Epoque-Pracht mit glitzernden Eishauben. Übers Pflaster der Karl Johan Gate, die Nationaltheater und Parlament verbindet, schlitterte einst auch Edvard Munch. Heute zählen seine Bilder und Zeichnungen zu den kulturellen Schätzen des Landes. Trotzdem bekennt Kristin...
