amsterdam: «transatlantic»

peck, dawson, meisner, williamson «transatlantic»

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Der Künstlerische Direktor von Het Nationale Ballet, Ted Brandsen, hat ein Händchen dafür, Nachwuchschoreografen zu verpflichten – vor allem solche, die als «heiß« gehandelt werden. Dazu zählt derzeit Justin Peck, resident choreographer des New York City Ballet, der mit «Year of the Rabbit» (2012) beim vierteiligen Abend «Transatlantic» im Rahmen des «Holland Festival» sein niederländisches Debüt feierte.

Pecks choreografischer Ansatz wird in seiner Heimat gern auf George Balanchine bezogen, doch «Year of the Rabbit» lässt auch andere Prägungen erkennen.

Zur Partitur von Sufjan Stevens erweist sich der noch nicht 30-jährige Choreograf als gelehriger Famulus, der vielfältige Einflüsse aufgesogen und sie in typisch amerikanischer Weise in ein frisches, schnelles und sportives Stück eingebracht hat.  Frisch ist die Jerome-Robbins-Note, die dem Werk etwas Fröhliches verleiht, die gleichsam architektonische Staffelung der Tänzer erinnert dabei eher an Balanchine. Das Ballett funkelt vor allem dank der frechen Übergänge zwischen den insgesamt sieben Teilen. Das Ganze wirkt wie eine Ode an das Corps de ballet, das sich hier in Hochform präsentiert und in wenigen solistischen Partien ...

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Tanz Juli 2016
Rubrik: kalender und kritik, Seite 41
von Sander Hiskemuller

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