die lehrerin: Violette Verdy,

als französische Ballerina, die bei ­George Balanchine getanzt hat, bezeichnen Sie Ihren Unterricht als Potpourri, als einen pot-au-feu, einen Eintopf. Sie gingen in die streng akademische Schule von Madame Roussanne und Victor Gsovsky, Ihr Partner beim American Ballet Theatre hieß Erik Bruhn, von 1958 bis 1977 tanzten Sie im New York City Ballet. Sie waren Direktorin des Balletts der Pariser Opéra, lehren nun als Professorin an der Jacobs School of Music der Indiana University und sind künstlerische Beraterin der Rock School for Dance Education in Philadelphia.

Sie haben 1973 John Neumeier mit an den Start gebracht und trainieren nun einen Monat lang sowohl seine Schü­ler als auch sein Ensemble im Hamburger Ballettzentrum. Welche Unterschiede gibt es im Unterricht zwischen Studenten und professionellen Tänzern?
Die Fantasie der Studenten muss man mehr anregen und sie gleichzeitig lehren, ihre Vorstellungskraft zu entfalten und zu gebrauchen. Ich erzähle ihnen über das Ballett und seine Geschichte, vermittle die Atmosphäre, den historischen Kontext, spreche über die Musik und die Komponisten und was die Choreografie bedeutet. Ich versuche ihnen eine Idee davon zu geben, dass ein ...

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Tanz Juli 2010
Rubrik: praxis, Seite 72
von Klaus Witzeling

Vergriffen